Kursdetails

Kriegsursachen verstehen und Frieden schaffen

Alle reden davon, dass sie Frieden wollen, selbst Kriegstreiber. Die meisten reden davon, dass sie
keinen Krieg wollen. Die Kriegstreiber verschieben den Frieden auf die Zeit nach dem Sieg. Sie
erklären ihren Krieg als unvermeidlich und ihren Sieg als gerecht. Strenge Pazifisten halten jeden
Krieg für vermeidlich und das Propagieren gerechter Siege für verlogen. Die meisten
Friedliebenden stimmen hingegen einem Verteidigungskrieg zu und halten ihn auch für gerecht. Die
Vereinten Nationen verbieten Kriege als Mittel zur Lösung internationaler Konflikte grundsätzlich.
Davon ausgenommen ist nur die Selbstverteidigung nach einem Angriff.
Das Wort „Frieden“ wird von allen verwendet, es scheint aber verschiedene Arten von Frieden
zugeben. Diese Friedensmodelle werden wir uns ansehen und kritisch beleuchten. Der erste Termin
ist dem religiösen, der zweite dem realistischen und der dritte dem demokratischen Modell
gewidmet. Das religiöse erwartet den ewigen Frieden in einer jenseitigen Welt und tut sich schwer
damit, für die diesseitige Welt den Frieden fördernde Maßnahmen zu entwickeln. Das realistische
Modell geht davon aus, dass nur ein Gleichgewicht der Kräfte den Frieden schaffen und sichern
kann. Das demokratische Modell möchte den Frieden sichern, indem eine hohe Zahl an Betroffenen
an den Entscheidungen für Krieg oder Frieden beteiligt ist. Die Veranstaltung soll Ihnen
ermöglichen, Friedensvorschläge von wem auch immer besser verstehen und beurteilen zu können

Kurstermine 3

Übersicht über alle Kurstermine (3) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Montag  •  16.11.2026  •  18:00 - 21:15 Uhr vhs, Raum 001, Vortragsraum
2 Dienstag  •  17.11.2026  •  18:00 - 21:15 Uhr vhs, Raum 001, Vortragsraum
3 Mittwoch  •  18.11.2026  •  18:00 - 21:15 Uhr vhs, Raum 001, Vortragsraum
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