vhs-Filmclub: Jeden Montag und Mittwoch im CineStar Emden

Preise: Eintritt mit Filmclub-Ausweis 7,00 Euro, Eintritt ohne Filmclub-Ausweis 11,00 Euro, Filmclub-Ausweis 8,00 Euro.
Filmclub-Ausweise erhalten Sie im CineStar und im Infopunkt der vhs Emden, An der Berufsschule 3, 26721 Emden, 📞 04921 915531, E-Mail: s.santjer(at)vhs-emden.de
CineStar, Abdenastraße 15, 26721 Emden, 📞 04921 9155-27, www.cinestar-emden.de

Ein Kinoabend mit Gänsehautgarantie: Beim Halloween-Spezial steht mit „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ einer der einflussreichsten Stummfilme der Filmgeschichte auf dem Programm. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem OLmE statt und verbindet Filmklassiker, Halloween-Stimmung und Filmgeschichte.

Der Wisborger Makler Knock schickt seinen Mitarbeiter Thomas Hutter nach Transsylvanien, um mit dem geheimnisvollen Grafen Orlok über den Kauf einer Immobilie zu verhandeln. Doch im abgelegenen Schloss angekommen, merkt Hutter schnell, dass sein Gastgeber kein gewöhnlicher Mensch ist. Hinter der düsteren Fassade verbirgt sich ein unheimliches Schattenwesen, dessen Bedrohung bald auch Hutters Heimat erreicht.

Mit Nosferatu schuf Friedrich Wilhelm Murnau im Jahr 1921 einen Meilenstein der Filmgeschichte. Der Film gilt als früher Vorläufer des Horrorfilms und als prägend für spätere Dracula-Adaptionen. Gleichzeitig ist er ein herausragendes Beispiel für den filmischen Expressionismus. Die eindrucksvollen Bilder, das Spiel mit Licht und Schatten sowie die unheimliche Atmosphäre machen den Film bis heute zu einem intensiven Kinoerlebnis. Das Lexikon des internationalen Films beschreibt das Werk als ein „düsteres Spiegelbild kollektiver Ängste in der Weimarer Republik“.

Gezeigt wird die restaurierte Fassung mit eingespielter Musik aus dem Jahr 2022 (im Auftrag von ZDF/ARTE). Die Komposition stammt von Olav Lervik und wurde vom Ensemble der/gelbe/klang neu eingespielt. In den Hauptrollen sind unter anderem Max Schreck, Alexander Granach und Greta Schröder zu sehen.

Die Filmvorführung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „ZICKZACK. Emder Backsteinexpressionismus vor 100 Jahren“ im OLmE.

Ein besonderes Extra: Besucher*innen, die im Halloween-Kostüm erscheinen, erhalten freien Eintritt. Wer mag, kann also nicht nur einen Klassiker des unheimlichen Kinos erleben, sondern auch selbst für ein wenig schaurige Atmosphäre sorgen.

Do., 29.10.2026, 17:00 Uhr, vhs Forum, Eintritt: 4,00€ , mit Filmclubausweis 2,-€. Karten gibt es nur an der Abendkasse.

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Jung, neugierig und voller Tatendrang verlässt Siri Hustvedt ihre Heimat Minnesota und stürzt sich mitten hinein ins pulsierende New York. Auf der Suche nach der Hauptfigur ihres ersten Romans beginnt eine Reise, die sie nicht nur zur Schriftstellerin macht, sondern zu einer der wichtigsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Der Film öffnet einen Blick weit über Siri Hustvedt hinaus und feiert die kämpferische Kreativität von Künstlerinnen, denen die Autorin sich verbunden fühlt. Zugleich erzählt er die einzigartige Liebesgeschichte des legendären Autorenpaares aus Brooklyn: Siri Hustvedt und Paul Auster. Doch während die beiden über Sprache, Identität und die Kraft der Worte nachdenken, bricht das Leben herein: Paul Auster wird schwer krank. Auch nach seinem Tod endet die gemeinsame Geschichte nicht: Siri Hustvedt beginnt den Verlust ihres „Lebensmenschen“ im Buch „Ghost Stories: Ein Buch der Erinnerung“ literarisch zu verarbeiten. Drei Jahre lang folgt Sabine Lidl den Gedanken und Geschichten, die Siri Hustvedt zu einer der wichtigsten intellektuellen und feministischen Stimmen der amerikanischen Literatur gemacht haben. Gemeinsam sind sie immer in Bewegung, durch Zeit und Raum, imaginär zwischen den Disziplinen, deren Grenzen Siri Hustvedt nicht gelten lässt. Das auf diese Weise entstandene Portrait “Siri Hustvedt - Dance Around The Self” ist ein Spiegelfilm zum 2019 ebenfalls unter der Regie von Sabine Lidl entstandenen Filmportrait ihres Ehemanns und „Lebensmenschen“: “Paul Auster - Was wäre wenn”.

Dokumentarfilm, Biografie, D/CH 2026, 110 min., Regie: Regie: Sabine Lidl, mit Siri Hustvedt, Paul Auster

Inge geht auf die 70 zu, aber fühlt sich wie 17. Sie hat sich verliebt. Karl wird bald 80. Es ist Leidenschaft. Es ist Sex. Dass ihr das noch einmal passiert, hätte sie nicht gedacht. Inge ist mit Werner verheiratet. Seit 30 Jahren. Sie liebt ihren Mann. Er war immer gut zu ihr. Liebe braucht Zeit. Die haben alle drei nicht mehr...

Andreas Dresens nüchterner und behutsamer Film über Sexualität und Ehebruch im Alter wurde vielfach ausgezeichnet und fand internationale Beachtung. "Ein ebenso radikales wie ergreifendes Meisterwerk mit vorzüglichen Darstellern, die das Tabuthema 'Sex im Alter' mit großer Natürlichkeit, ohne Scheu und Hemmungen angehen. Vor allem beeindrucken die stillen, intimen Momente, die aufrichtigen Dialoge, die aus der jeweiligen Situation heraus improvisiert wurden, sowie der zurückhaltend dosierte Humor. - Sehenswert" (film-dienst)

Liebesfilm/Drama, D 2008, 98 min., Regie: Andreas Dresen, mit Ursula Werner, Horst Rehberg, Horst Westphal

Moderation und Begleitung: Marion Jacobs. In Kooperation mit der Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG.

Di., 03.11.2026, 17:00 Uhr, vhs Forum, Eintritt frei.

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Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika, auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste. Nach dem Oscar-prämierten “Ida” und dem vielfach ausgezeichneten Drama “Cold War – Der Breitengrad der Liebe” erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet “Vaterland” den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

Drama, PL/D/I/F 2026, 82 min., Regie: Paweł Pawlikowski, mit Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow, Joachim Meyerhoff, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel u.a.

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Auf der überlasteten Schlaganfallstation eines Krankenhauses beginnt der Tag für die erfahrene Neurologin Alexandra wie so viele zuvor: zu wenig Personal, zu viele Entscheidungen, ein ständiger Kampf gegen die Uhr. Alexandra arbeitet schnell, präzise, routiniert – eine Ärztin, die gelernt hat, im Ausnahmezustand zu funktionieren. Als der 18-jährige Oliver mit seiner Mutter Camilla die Station betritt, wirkt sein Zustand zunächst unspektakulär. Alexandra stuft seine Symptome als harmlos ein, eine Kollegin äußert leise Zweifel – doch in der Hektik der Station verhallen Warnungen leicht. Oliver wird nach Hause geschickt, doch nur kurze Zeit später bricht er in der Station zusammen. Was darauf folgt, ist ein präzise beobachteter, psychologischer Thriller: Eltern suchen Antworten, Kolleg*innen rücken ab, Hierarchien beginnen zu wanken. Und mittendrin Alexandra – konfrontiert mit der Möglichkeit eines folgenschweren Irrtums und den emotionalen Nachwirkungen eines Moments, der ihr Selbstverständnis erschüttert. "Second Victims" ist das bewegende, mitreißende und mehrfach preisgekrönte Spielfilmdebüt der jungen dänischen Schauspielerin und Filmemacherin Zinnini Elkington: Ein intensiver und tief menschlicher Blick auf die Verantwortung, die Menschen in medizinischen Berufen auf sich laden müssen. Der Film beschreibt das kaum beachtete „Second-Victim-Syndrom“: Den seelischen Preis, den medizinisches Personal zahlt, wenn bei Behandlungen Fehler passieren. In konzentrierten Bildern und leisen Zwischentönen zeigt der Film ein System, das seine Menschen permanent an die Grenze ihrer Belastbarkeit führt.

Drama, DK 2025, 92 min., Regie: Zinnini Elkington, mit Trine Dyrholm, Özlem Saglanmak, Mathilde Arcel, Olaf Johannessen u.a.

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Im postrevolutionären Teheran der 1990er Jahre wagt die Literaturprofessorin Azar Nafisi einen stillen Akt des Widerstands: In ihrer Wohnung versammelt sie heimlich sechs ihrer Studentinnen zu einem privaten Lesekreis. Gemeinsam tauchen sie in die verbotenen Werke der westlichen Literatur ein - von Vladimir Nabokov über F. Scott Fitzgerald und Henry James bis hin zu Jane Austen. Inmitten politischer Repression und religiöser Kontrolle wird das Lesen zu einem Akt der Selbstermächtigung, der die Frauen zum Reflektieren über Freiheit, Liebe und Identität inspiriert. Eran Riklis erzählt die wahre Geschichte von Azar Nafisi – basierend auf ihrem gleichnamigen internationalen Bestseller. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes Drama über Mut, Hoffnung und die stille Kraft der Worte. In poetischen Bildern und getragen von einemherausragenden Ensemble um Golshifteh Farahani und Zar Amir zeigt der Film eindrucksvoll, wie Literatur selbst in den dunkelsten Zeiten Räume innerer Freiheit schaffen kann. 

Literaturverfilmung, Drama, I/ISR 2025, 108 min., Regie: Eran Riklis, mit Golshifteh Farahani, Zar Amir Ebrahimi, Mina Kavani, Reza Diako, Arash Marandi, Catayoune Ahmadi, Lara Wolf, Sina Parvaneh

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Die erfolgreiche Archäologin und Universitätsprofessorin Ursula Scheuner macht bei Ausgrabungen im Moor einen sensationellen Leichenfund, der ihr finanziell angeschlagenes Institut retten könnte. Gleichzeitig muss sie den kürzlichen Tod ihrer Mutter verarbeiten. Beim Aufräumen des Elternhauses beginnen für Ursula die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu verschwimmen. Gefangen in einem Labyrinth aus Verlust und Trauer muss Ursula schnell einen Weg hinausfinden. Doch als ihre neue Assistentin Mel andeutet, sehr viel mehr über Ursulas Lebensgeschichte zu wissen, droht ein lange verborgenes Familiengeheimnis an die Oberfläche zu gelangen. Jutta Brückners Film “Im Spiegel meiner Mutter” ist der letzte Teil ihrer Trilogie über die Komplexität von Mutter-Tochter-Beziehungen. Radikal zeichnet sie ein gesellschaftliches Panorama, in dem Frauen aus drei Generationen sich mit ihren Wünschen und ihrer Wirklichkeit auseinandersetzen, mit Vergangenheit und Gegenwart und wirft Fragen auf nach Nähe und Distanz, Liebe und Ablehnung, Abhängigkeit und Freiheit.

Drama, D 2026, 95 min., Regie: Jutta Brückner, mit Corinna Harfouch, Carla Juri, Hildegard Schmahl u.a.

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Im Jahr 1917 verschlägt es den zurückhaltenden und talentierten Musikstudenten Lionel vom ländlichen Kentucky an die Ostküste, wo er am Boston Conservatory seinen charmanten und selbstbewussten Kommilitonen David kennenlernt. Über ihre gemeinsame, tief empfundene Liebe zu traditioneller Folk-Musik kommen sich die beiden näher, doch dann wird David als Soldat eingezogen. Einige Jahre später erreicht Lionel ein Brief, in dem David seinen Freund bittet, ihn auf einer Reise durch die Wälder von Maine zu begleiten. Die beiden Männer teilen nicht nur Momente inniger Zweisamkeit, sondern entdecken in ländlichen Gemeinden auch fast in Vergessenheit geratene Folk-Musik. Das sehnlich erwartete Wiedersehen, ihre leidenschaftliche Liebesgeschichte und die von ihnen gesammelte und bewahrte Musik werden den Verlauf von Lionels Leben für immer prägen.

“Große Momente, die kraftvoll von einer unmöglichen Liebe erzählen” - Filmstarts

Drama, Historie, USA/UK/S/I 2025, 129 min., Regie: Oliver Hermanus, mit Paul Mescal, Josh O’Connor, Chris Cooper u.a.

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Zum 30. Abi-Jubiläum wollen die einst unzertrennlichen Freunde Hervé, Maxime und Jordy ihre vermeintlich glorreichen Schulzeiten mit einer großen Reunion-Party aufleben lassen. Doch ihre nostalgischen Vorstellungen prallen schnell auf die bittere Realität: Kaum jemand will kommen – allen voran Anne und Marion, die das Event sogar aktiv sabotieren. Zum ersten Mal müssen sich die drei fragen, ob sie früher vielleicht wirklich nicht mehr als eine Clique selbstgefälliger Angeber waren. Entschlossen, das Ruder herumzureißen, stürzen sie sich in eine chaotisch-witzige Mission, um ihr Image und die Party zu retten – und vor allem sich selbst zu beweisen, dass mehr in ihnen steckt…

Komödie, F 2025, 105 min., Regie: Jérôme Commandeur, mit Jérôme Commandeur, François Damiens, Vanessa Paradis, Laurent Lafitte u.a.

 

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María Ángeles, 79, ist tief verwurzelt im spanischen Viertel von Tanger. Ihre Wohnung in der Calle Málaga – voller Erinnerungen, Blumen und antiker Schätze – ist ihr ganzer Stolz. Vom Balkon aus beobachtet sie das bunte Treiben der Stadt – ruhig, zufrieden, in ihrer eigenen Welt. Doch als ihre Tochter Clara die Wohnung verkaufen will, gerät alles ins Wanken. Statt ins Seniorenheim zu ziehen, stellt sich María Ángeles quer. Mit Witz, List und Herz kämpft sie um ihr Zuhause. Überraschend findet sie dabei neue Nähe, Lebenslust und eine Liebe, die sie längst verloren glaubte. Maryam Touzani erzählt von einer besonderen Verbundenheit zu einem Ort – und von einer Liebe, die auch im Alter nichts von ihrer Magie verliert. In der Hauptrolle bezaubert die Grande Dame des spanischen Kinos, Carmen Maura. Mit ihrem einzigartigen Gespür für Nuancen verkörpert sie eine Frau, die zwischen Würde und Verletzlichkeit, zwischen erfülltem Leben und leiser Sehnsucht ihren eigenen Weg findet. Eine berührende Geschichte über Mut, Selbstbestimmung und die Kraft der Liebe – zeitlos, zärtlich und voller Lebensweisheit.

Drama, F/MAR/E/D/B 2025, 116 min., Regie: Maryam Touzani, mit Carmen Maura, Marta Etura u.a.

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Mihai und Lisbet ziehen mit ihren fünf Kindern von Rumänien in ein abgelegenes Dorf in Norwegen. Trotz kultureller Unterschiede und strenger religiöser Erziehung leben sich die Kinder schneller als erwartet ein und schließen enge Freundschaften mit den Nachbarn. Doch der fragile Neuanfang gerät ins Wanken, als die älteste Tochter Elia eines Tages mit blauen Flecken in der Schule erscheint. Der Verdacht, dass die Eltern ihren Kindern körperliche Gewalt antun, führt dazu, dass die Behörden einschreiten und die Familie auseinanderzureißen drohen. “Fjord” ist ein elektrisierendes Meisterwerk, in dem Cristian Mungiu vor majestätischer norwegischer Kulisse eine vielschichtige Geschichte entfaltet, die sich einfachen Antworten widersetzt. Erstmals arbeitet er mit internationalen Filmstars zusammen.

Drama, RO/F/N/S/DK/FIN 2026, 146 min., Regie: Cristian Mungiu, mit Sebastian Stan, Renate Reinsve, Lisa Carlehed, Ellen Dorrit Petersen, Lisa Loven Kongsli, Henrikke Lund-Olsen

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Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, dem alle Mittel recht sind. Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert: “Die reichste Frau der Welt” mit einer brillanten Isabelle Huppert in der Titelrolle ist eine so grandiose wie doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.

Satire, Drama, F/B 2026, 121 min., Regie: Thierry Klifa, mit Isabelle Huppert, Marina Foïs, Laurent Lafitte, Raphaël Personnaz, André Marcon, Mathieu Demy u.a.

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Basierend auf Tove Janssons beliebtem Roman erzählt „Das Sommerbuch“ die Geschichte von Sophia, einem neunjährigen Mädchen, das schnell erwachsen wird, und ihrer Großmutter, die sich dem Ende ihres Lebens nähert. Zusammen mit Sophias Vater verbringen sie Zeit im Sommerhaus der Familie auf einer winzigen, unberührten Schäreninsel im Finnischen Meerbusen, erkunden die Insel, sprechen über das Leben, die Natur und alles andere – nur nicht über ihre Gefühle bezüglich des Todes von Sophias Mutter und ihre Liebe zueinander. Ein aufziehender Sommersturm wird emotionale Wunden heilen und Bindungen vertiefen …

Drama, Naturfilm, Literaturverfilmung, FIN/UK/USA 2024, 95 min., Regie: Charlie McDowell, mit Glenn Close, Anders Danielsen Lie, Emily Matthews

Cinéfête - Das französische Schulfilmfestival in Ostfriesland und im Emsland

Das französische Schulfilmfestival findet in Ostfriesland und dem Emsland in der Zeit vom 21. bis 27. Januar 2027 statt. An mehreren Vormittagen können Sie mit Ihren Klassen und Kursen für Jugendliche ausgewählte französischsprachige Filme in Originalversion mit deutschen Untertiteln auf der großen Leinwand ansehen. Für Schülerinnen und Schüler kostet der Eintritt 6 Euro, für Lehrkräfte ist der Eintritt frei. Die vhs Emden organisiert Cinéfête in Zusammenarbeit mit der französischen Botschaft, dem Institut Français, der AG Kino Gilde, den Kinobetrieben Muckli und dem Centralkino Lingen.

Hier finden Sie das Filmprogramm für die Cinéfête 2026/27

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