Der vhs-Filmclub ist endlich zurück auf der Leinwand (Änderungen vorbehalten)

Aktueller Hinweis:
Aufgrund der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen gilt für Kinos ab sofort die 2GPlus-Regelung - es besteht also eine Testpflicht auch für Geimpfte und Genesene (Selbsttests sind nicht zulässig).
Beachten Sie bitte das Hygienekonzept des CineStar Emden, weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.

Besondere Filme jenseits des Hollywood-Mainstreams holt der vhs Filmclub seit über 40 Jahren nach Emden. Gegründet wurde der vhs Filmclub 1975 und ist seit 2002 im Emder CineStar am Wasserturm zu Gast. 

Preise: Eintritt mit Filmclub-Ausweis 5,50 Euro, Eintritt ohne Filmclub-Ausweis 9,50 Euro, Filmclub-Ausweis 6,00 Euro.
Filmclub-Ausweise erhalten Sie im CineStar und im Infopunkt der vhs Emden, An der Berufsschule 3, 26721 Emden, Tel.: 04921 915531, s.santjer@vhs-emden.de
CineStar, Abdenastraße 15, 26721 Emden, Tel.: 04921 58 95 89, www.cinestar-emden.de

 



Fabian oder Der Gang vor die Hunde

Mo, 06.12. (DF), und Mi, 08.12. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Berlin, 1931. Jakob Fabian arbeitet tagsüber in der Werbeabteilung einer Zigarettenfabrik und driftet nachts mit seinem wohlhabenden Freund Labude durch Kneipen, Bordelle und Künstlerateliers. Als Fabian die selbstbewusste Cornelia kennenlernt, gelingt es ihm für einen kurzen Moment seine pessimistische Grundhaltung abzulegen. Er verliebt sich. Doch dann fällt auch er der großen Entlassungswelle zum Opfer, während Cornelia bei ihrem Chef und Verehrer Karriere als Schauspielerin macht - ein Arrangement, mit dem sich Fabian nur schwer abfinden kann. Aber nicht nur seine Welt gerät aus den Fugen. Romanverfilmung nach Erich Kästner. 
„Der beste Film des Jahres.“ (GQ)
„Eine Liebeserklärung an das Leben und die Liebe.“ (RBB)
Drama, D 2021, 176 min., Regie: Dominik Graf, mit Tom Schilling, Albrecht Schuch, Saskia Rosendahl.


Ein bisschen bleiben wir noch

Mo, 13.12. (DF), und Mi, 15.12. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Die Geschwister Oskar und Lilli werden von ihrer psychisch labilen Mutter getrennt und landen in zwei unterschiedlichen Pflegefamilien. Die Hoffnung der Kinder, einander und ihre Mutter wieder zu sehen, ist gekennzeichnet von der unbändigen Kraft der Liebe zueinander, die jede bürokratische Hürde mit Leidenschaft und Fantasie zu entwaffnen versucht. Die bittersüße Odyssee des österreichischen Regisseurs Arash T. Riahi schildert eine emotionale Achterbahnfahrt aus der Perspektive von Flüchtlingskindern, erzählt aber auch von einer Gesellschaft in der alle immer das Beste wollen und weil sie genau wissen was das ist, fortwährend scheitern.
„Visuell bezaubernd, emotional berührend.“ (Saarbrücker Zeitung)
„Einfühlsam und mit viel Humor. Ehrliches Kino ohne Kitsch.“ (Saarländischer Rundfunk)
Drama, A 2019, 115 min, Regie: Arash T. Riahi, mit Leopold Pallua, Rosa Zant u.a.


Auf alles, was uns glücklich macht

Mo, 20.12. (DF), und Mi, 22.12. (OmU), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Als Kinder sind die vier Freunde Giulio, Gemma, Paolo und Riccardo unzertrennlich. Doch im Laufe ihres Erwachsenenlebens führen unterschiedlicher materieller Wohlstand, persönliche Schicksalsschläge und Giulios und Paolos romantische Gefühle für Gemma dazu, dass sich die Lebenswege der Freunde immer wieder trennen – bis das Schicksal sie auf magische Art und Weise wieder zusammenführt. Eine wunderbare Erzählung über Freundschaft, Liebe und die Suche nach dem eigenen Lebensweg vor der sommerlichen Kulisse Italiens. Über einen Zeitraum von vierzig Jahren hinweg begleitet der Regisseur seine Figuren von ihrer Jugend in einer italienischen Kleinstadt in den 1980er Jahren bis ins Erwachsenenalter - der Film spiegelt damit auch die Geschichte eines Landes wieder, das sich im Umbruch befindet.
"Ein wunderbarer Film voll unbändiger Lebensfreude, der für außergewöhnlich gute Laune sorgt." (Programmkino.de)
"Solche Filme sind es, weshalb wir das Kino lieben." (Arttv)
Drama, Komödie, I 2020, 129 min., Regie: Gabriele Muccino, mit Pierfrancesco Favino, Micaela Ramazzotti u.a.


Und morgen die ganze Welt

Mo, 03.01. (DF), und Mi, 05.01. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Luisa ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die neue Rechte zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss bei dem charismatischen Alfa und dessen besten Freund Lenor: Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte. Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten: Wie aus dem richtigen Leben gegriffen, hat Julia von Heinz nach einem gemeinsam mit ihrem Ehemann John Quester geschriebenen Drehbuch einen ebenso politischen wie persönlichen Film realisiert. Mit direkter Wucht und emotionaler Intelligenz zeichnet die Filmemacherin ein Bild vom Deutschland des Jahres 2020, das aktueller und brisanter nicht sein könnte. In der Hauptrolle fasziniert Mala Emde (303) als kämpferische junge Frau, die im Sturm und Drang der Gefühle vor radikalen Entscheidungen steht.
"Ein mutiger Film mit einer packenden Story." ARD Tagesthemen
"Revolutionäres Kino." Tagesspiegel
Politdrama, D/F 2020, 111 min., Regie: Julia von Heinz, mit Mala Emde, Noah Saavedra, Tonio Schneider, Luisa-Céline Gaffron u.a.


Quo Vadis, Aida?

Mo, 10.01. (DF), und Mi, 12.01. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Bosnien, Juli 1995. Aida ist Übersetzerin für die UN in der Kleinstadt Srebrenica. Als die serbische Armee die Stadt einnimmt, gehört ihre Familie zu den Tausenden von Menschen, die im UN-Lager Schutz suchen. Als Dolmetscherin in den Verhandlungen hat Aida Zugang zu entscheidenden Informationen. Sie versucht dabei, Lügen und Wahrheiten auseinanderzuhalten, um herauszufinden, wie sie ihre Familie und ihre Mitbürger*innen retten könnte. Regisseurin und Drehbuchautorin Jasmila Žbanic liefert mit "Quo Vadis, Aida?" einen essenziellen Beitrag zur Verarbeitung des Bosnienkrieges. Dabei betont sie den auch heute notwendigen Schutzauftrag von Staatengemeinschaften gegenüber geflüchteten Menschen aus Kriegsgebieten in der ganzen Welt. Im Fokus steht die weibliche Perspektive eines männlich dominierten Krieges.
"Ein unvergesslicher Film" The New York Times
Drama, BIH/A/RO/NL/D/PL/F/N 2020, 104 min., Regie: Jasmila Žbanic, mit Jasna Duricic, Izudin Bajrovic, Boris Isakovic u.a.


Der Atem des Meeres

Mo, 17.01. (DF), und Mi, 19.01. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

„Der Atem des Meeres“ ist ein poetischer Kinodokumentarfilm, der eine Region voller Gegensätze zeigt: Im Rhythmus von Ebbe und Flut erzählt der Film vom Wattenmeer, von den Menschen und der Natur, die diese außergewöhnliche Region formen. Von Den Helder in den Niederlanden über die ostfriesischen Küsten bis nach Skallingen in Dänemark erstreckt sich eine Ansammlung von Inseln und Gemeinden, wovon jede ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Besonderheiten hat. Doch sie alle gehören zum Wattenmeer, das seit 20 Jahren den Titel UNESCO-Weltnaturerbe trägt. Mal richtet sich der Blick auf kleine Details, mal auf das große Ganze. Zugvögel und Touristen, die jedes Jahr kommen und gehen, die Veränderung der Farbgebung von Watt und Wasser und der faszinierende Wechsel der Gezeiten sind ein sich wiederholender Zyklus. Das Wattenmeer ist geprägt von Stille und Sturm, Leben und Tod und natürlich vom Ein- und Ausatmen des Meeres, dem bestimmenden Faktor, nach dem sich alles richtet.
Dokumentarfilm, NL/D 2020, 103 min., Regie: Pieter-Rim de Kroon.


Matthias & Maxime

Mo, 24.01. (DF), und Mi, 26.01. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Matthias und Maxime sind schon seit ihrer Kindheit beste Freunde. Doch das Erwachsenwerden bedeutet Veränderung und so zieht es Maxime für längere Zeit nach Australien. Vor der Abreise werden die beiden noch von einer gemeinsamen Freundin für einen Kurzfilm engagiert: Die Freunde müssen sich vor der Kamera küssen. Dies bringt plötzlich alles ins Wanken. Ungeahnte und unterdrückte Gefühle erwachen, die die beiden vor Entscheidungen und Herausforderungen stellen, die unüberwindbar scheinen. Gibt es für die beiden doch noch ein Happy End?
''Ein Film über jene Zeit, wenn die Jugend eigentlich schon vorbei ist, man aber gerne noch ein wenig daran festhalten will, weil diese Lebensphase so voller Freiheiten steckt und voller Möglichkeiten." (Kino-Zeit.de)
"Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, in der das Schauspiel in jedem Moment alles überstrahlen kann, den Film elektrisiert, ins Publikum hineinreicht und einen nicht mehr weggucken lässt." (critic.de)
Drama, Romanze, CAN 2019, 119 min., Regie: Xavier Dolan, mit Gabriel D’Almeida Freitas, Xavier Dolan, Pier-Luc Funk u.a.


Minari – Wo wir Wurzeln schlagen

Mo, 31.01. (DF), und Mi, 02.02. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Jacob beginnt mit seiner Familie ein neues Leben auf einer kleinen Farm in Arkansas. Seine Frau und die beiden Kinder fühlen sich jedoch fremd in ihrer neuen Heimat. Als ihre schlagfertige Großmutter aus Korea zu ihnen zieht, gelingt es dieser zusammen mit ihrem lebhaften Enkelsohn auf unkonventionelle Art und Weise, der gesamten Familie den Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft zu ebnen. Regisseur Chung, der als Sohn südkoreanischer Immigranten in Arkansas aufwuchs, unternimmt einen Streifzug durch zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sein neuer Film ist ein zärtlicher, zutiefst menschlicher Film über die Herausforderung, die eigene kulturelle und familiäre Verwurzelung mit der Suche nach der eigenen Identität in Einklang zu bringen. Eine Parabel über das Zusammenleben verschiedener Generationen, amerikanischen Pioniergeist, den Mut, Widerstände zu überwinden und über das, was ein Zuhause wirklich ausmacht. „Minari“ wurde mit zahlreichen Film- und Festivalpreisen ausgezeichnet, darunter ein Oscar® und ein Golden Globe®. Insgesamt war der Film für sechs Oscars® nominiert - unter anderem in den Hauptkategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“.
Drama, USA 2020, 115 min., Regie: Lee Isaac Chung, mit Steven Yeun, Ye-Ri Han, Yuh-jung Youn u.a.