Der vhs-Filmclub ist endlich zurück auf der Leinwand (Änderungen vorbehalten)

Besondere Filme jenseits des Hollywood-Mainstreams holt der vhs Filmclub seit über 40 Jahren nach Emden. Gegründet wurde der vhs Filmclub 1975 und ist seit 2002 im Emder CineStar am Wasserturm zu Gast. 

Preise: Eintritt mit Filmclub-Ausweis 5,50 Euro, Eintritt ohne Filmclub-Ausweis 9,50 Euro, Filmclub-Ausweis 6,00 Euro.
Filmclub-Ausweise erhalten Sie im CineStar und im Infopunkt der vhs Emden, An der Berufsschule 3, 26721 Emden, Tel.: 04921 915531, s.santjer@vhs-emden.de
CineStar, Abdenastraße 15, 26721 Emden, Tel.: 04921 58 95 89, www.cinestar-emden.de


The Father

Mo, 25.10. (DF), und Mi, 27.10. (OmU), CineStar, 20 Uhr:  TRAILER ansehen

Annes Vater lehnt trotz seines hohen Alters jede Unterstützung ab und weigert sich, seine komfortable Londoner Wohnung zu verlassen – obwohl ihn sein Gedächtnis immer häufiger im Stich lässt. Als Anne ihm plötzlich eröffnet, dass sie zu ihrem neuen Freund nach Paris ziehen wird, ist er verwirrt. Wer ist dann dieser Fremde in seinem Wohnzimmer, der vorgibt, seit über zehn Jahren mit Anne verheiratet zu sein? Anthony versucht, die sich permanent verändernden Umstände zu begreifen und beginnt mehr und mehr zu zweifeln: an seinen Liebsten, an seinem Verstand und schließlich auch seiner eigenen Wahrnehmung. Ein meisterhaft inszeniertes Schauspiel von beeindruckender Echtheit, das den Zuschauer unvermittelt in das Leben mit Demenz versetzt. 
Drama, UK 2020, 97 min., Regie: Florian Zeller, mit Olivia Colman, Anthony Hopkins.


Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Mo, 01.11. (DF), und Mi, 03.11. (DF), CineStar, 20 Uhr   TRAILER ansehen

Felix Krull hat seine Verwandlungskünste seit frühestem Kindesalter perfektioniert. In einem Pariser Luxushotel steigt er rasch zum Oberkellner auf, wobei er vor allem die weiblichen Gäste um den Verstand bringt. Um dem unglücklich verliebten Marquis Louis de Venosta ein Zusammenleben mit der temperamentvollen Zaza zu ermöglichen, tauschen sie ihre Identitäten. Dies bedeutet für Felix zwar, seine große Liebe Zaza an einen anderen Mann zu verlieren, jedoch ist sein unstillbarer Drang nach Veränderung und gesellschaftlichem Aufstieg größer...
Komödie, 114 min., D 2020, Regie: Detlev Buck, mit Liv Lisa Fries, Jannis Niewöhner, David Kross u.a.


Ein verborgenes Leben

Mo, 08.11. (DF), und Mi, 10.11. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

„Ein verborgenes Leben“ erzählt die Geschichte eines weithin unbekannten Helden: Der österreichische Bauer Franz Jägerstätter weigert sich standhaft, für die Wehrmacht zu kämpfen. Selbst im Angesicht der drohenden Hinrichtung bleibt er bis zuletzt davon überzeugt, seinem Gewissen folgen zu müssen. Getragen wird er von seinem tiefen Glauben und der unerschütterlichen Liebe zu seiner Frau Fani und den drei Kindern. August Diehl und Valerie Pachner verkörpern Franz Jägerstätter und seine Frau Fani emotional aufwühlend, mit sensibler Präsenz und leidenschaftlicher Hingabe. Malicks unerschöpfliches Interesse am inneren Kampf seiner Hauptfigur macht den Film zu einem allegorischen Widerstandsdrama über Mut und den Kampf gegen das Böse.
Drama/Biografie, D/USA 2019, 173 min., Regie: Terrence Malick, mit August Diehl, Valerie Pachner, Maria Simon, Matthias Schoenaerts, Bruno Ganz u.a.


Parfum des Lebens

Mo, 15.11. (DF), und Mi, 17.11. (OmU), CineStar, 20 Uhr   TRAILER ansehen

Chauffeur Guillaume hat genug Ärger am Hals und muss sich ausgerechnet jetzt mit einer extrem anstrengenden Kundin herumplagen: Anne Wahlberg verströmt Eiseskälte, behandelt ihn von oben herab – und besteht trotzdem darauf, nur von Guillaume gefahren zu werden. Für Guillaume ist Anne ein Rätsel – und die Jobs, zu denen er die ehemalige Star-Parfumeurin fährt, sind ebenfalls sehr merkwürdig. Mit „Parfum des Lebens“ zeigt Regisseur Grégory Magne ein intensives Spiel der leisen Töne, voller Humor und Situationskomik. Im Zusammenspiel der beiden so unterschiedlichen Menschen Anne und Guillaume kommen lange gehegte Geheimnisse und Wünsche zum Vorschein, die ihrer beider Leben auf ganz unterschiedliche Art und Weise verändern werden. Auf dem Weg dorthin ist ihre Geschichte aber auch voller Witz und warmherzigen Charme, wenn Anne und Guillaume sich und ihre Umwelt immer wieder missverstehen...
Komödie, F 2019, 100 min., Regie: Grégory Magne, mit Emmanuelle Devos, Grégory Montel, Zelie Rixhon u.a.


Sorry We Missed You

Mo, 22.11. (DF), und Mi, 24.11. (OmU), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Ricky, Abby und ihre Kinder leben in Newcastle. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin. Doch egal, wie sehr sie sich anstrengen, sie werden niemals unabhängig sein oder ihr eigenes Haus haben. Als sich den beiden eine verlockende Chance bietet, setzen sie alles auf eine Karte: Ricky will als selbständiger Kurierfahrer durchstarten. Die Zukunft scheint verlockend. Doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht. Die Familie muss enger zusammenrücken und um ihren Zusammenhalt kämpfen... Regisseur Ken Loach thematisiert erneut die Missstände unserer modernen Welt und gibt den einfachen Leuten eine Stimme. "Sorry We Missed You" ist ein bewegendes Sozialdrama einer Familie, die an den Bedingungen der globalisierten Arbeitswelt zu zerbrechen droht. Der Film erzählt eine universelle Geschichte über Leistungsdruck und Ausbeutung, über Pflegenotstand und Nächstenliebe, über Kampfgeist und Zusammenhalt – kurz über die Themen, die aktuell die Menschen beschäftigen – überall in Europa.
Drama, 100 min., UK/F/B 2018, Regie: Ken Loach, mit Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Mark Birch, Ross Brewster.


Curveball – Wir machen die Wahrheit

Mo, 29.11. (DF), und Mi, 01.12. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

BND-Biowaffenexperte Wolf ist besessen von der Idee, dass im Irak trotz der UN-Kontrollen immer noch Anthrax-Viren hergestellt werden. Zurück in Deutschland teilt ihn sein Vorgesetzter Schatz als Führungsoffizier für den irakischen Asylbewerber Rafid Alwan ein. Denn der behauptet, er sei als Ingenieur Teil von Saddam Husseins geheimem Biowaffenprogramm gewesen. Eine Sensation für den nicht gerade mit Erfolg verwöhnten BND. Allerdings fehlt der Beweis, doch die Suche danach ist schwierig... Fesselnd, absurd, so ernsthaft wie komisch und dabei höchst unterhaltsam hat Regisseur Johannes Naber mit den Ereignissen um Rafid Alwan, Deckname ,Curveball‘, ein Politdrama verfilmt, das groteske Züge trägt. Doch so unglaublich die Geschichte auch klingen mag: Sie ist wahr. Leider. Basierend auf realen Ereignissen erzählt der Film, wie Rafid Alwans Aussagen von Geheimdiensten und Politik genau so verwertet wurden, wie es ihnen jeweils am besten ins Konzept passte. Wie sie für persönliche Karriere- und politische Machtspiele instrumentalisiert wurden. Und wie sie letztendlich für die Durchsetzung einer falschen Wahrheit genutzt wurden – die das entscheidende Argument lieferte, um 2003 den Krieg im Irak zu rechtfertigen.
Politische Satire/Drama, D 2020, 108 min. Regie: Johannes Naber, mit Sebastian Blomberg, Dar Salim, Virginia Kull, Thorsten Merten, Michael Wittenborn, Franziska Brandmeier, Prädikat besonders wertvoll.


Fabian oder Der Gang vor die Hunde

Mo, 06.12. (DF), und Mi, 08.12. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Berlin, 1931. Jakob Fabian arbeitet tagsüber in der Werbeabteilung einer Zigarettenfabrik und driftet nachts mit seinem wohlhabenden Freund Labude durch Kneipen, Bordelle und Künstlerateliers. Als Fabian die selbstbewusste Cornelia kennenlernt, gelingt es ihm für einen kurzen Moment seine pessimistische Grundhaltung abzulegen. Er verliebt sich. Doch dann fällt auch er der großen Entlassungswelle zum Opfer, während Cornelia bei ihrem Chef und Verehrer Karriere als Schauspielerin macht - ein Arrangement, mit dem sich Fabian nur schwer abfinden kann. Aber nicht nur seine Welt gerät aus den Fugen. Romanverfilmung nach Erich Kästner. 
„Der beste Film des Jahres.“ (GQ)
„Eine Liebeserklärung an das Leben und die Liebe.“ (RBB)
Drama, D 2021, 176 min., Regie: Dominik Graf, mit Tom Schilling, Albrecht Schuch, Saskia Rosendahl.


Ein bisschen bleiben wir noch

Mo, 13.12. (DF), und Mi, 15.12. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Die Geschwister Oskar und Lilli werden von ihrer psychisch labilen Mutter getrennt und landen in zwei unterschiedlichen Pflegefamilien. Die Hoffnung der Kinder, einander und ihre Mutter wieder zu sehen, ist gekennzeichnet von der unbändigen Kraft der Liebe zueinander, die jede bürokratische Hürde mit Leidenschaft und Fantasie zu entwaffnen versucht. Die bittersüße Odyssee des österreichischen Regisseurs Arash T. Riahi schildert eine emotionale Achterbahnfahrt aus der Perspektive von Flüchtlingskindern, erzählt aber auch von einer Gesellschaft in der alle immer das Beste wollen und weil sie genau wissen was das ist, fortwährend scheitern.
„Visuell bezaubernd, emotional berührend.“ (Saarbrücker Zeitung)
„Einfühlsam und mit viel Humor. Ehrliches Kino ohne Kitsch.“ (Saarländischer Rundfunk)
Drama, A 2019, 115 min, Regie: Arash T. Riahi, mit Leopold Pallua, Rosa Zant u.a.


Auf alles, was uns glücklich macht

Mo, 20.12. (DF), und Mi, 22.12. (OmU), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Als Kinder sind die vier Freunde Giulio, Gemma, Paolo und Riccardo unzertrennlich. Doch im Laufe ihres Erwachsenenlebens führen unterschiedlicher materieller Wohlstand, persönliche Schicksalsschläge und Giulios und Paolos romantische Gefühle für Gemma dazu, dass sich die Lebenswege der Freunde immer wieder trennen – bis das Schicksal sie auf magische Art und Weise wieder zusammenführt. Eine wunderbare Erzählung über Freundschaft, Liebe und die Suche nach dem eigenen Lebensweg vor der sommerlichen Kulisse Italiens. Über einen Zeitraum von vierzig Jahren hinweg begleitet der Regisseur seine Figuren von ihrer Jugend in einer italienischen Kleinstadt in den 1980er Jahren bis ins Erwachsenenalter - der Film spiegelt damit auch die Geschichte eines Landes wieder, das sich im Umbruch befindet.
"Ein wunderbarer Film voll unbändiger Lebensfreude, der für außergewöhnlich gute Laune sorgt." (Programmkino.de)
"Solche Filme sind es, weshalb wir das Kino lieben." (Arttv)
Drama, Komödie, I 2020, 129 min., Regie: Gabriele Muccino, mit Pierfrancesco Favino, Micaela Ramazzotti u.a.


Und morgen die ganze Welt

Mo, 03.01. (DF), und Mi, 05.01. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Luisa ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die neue Rechte zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss bei dem charismatischen Alfa und dessen besten Freund Lenor: Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte. Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten: Wie aus dem richtigen Leben gegriffen, hat Julia von Heinz nach einem gemeinsam mit ihrem Ehemann John Quester geschriebenen Drehbuch einen ebenso politischen wie persönlichen Film realisiert. Mit direkter Wucht und emotionaler Intelligenz zeichnet die Filmemacherin ein Bild vom Deutschland des Jahres 2020, das aktueller und brisanter nicht sein könnte. In der Hauptrolle fasziniert Mala Emde (303) als kämpferische junge Frau, die im Sturm und Drang der Gefühle vor radikalen Entscheidungen steht.
"Ein mutiger Film mit einer packenden Story." ARD Tagesthemen
"Revolutionäres Kino." Tagesspiegel
Politdrama, D/F 2020, 111 min., Regie: Julia von Heinz, mit Mala Emde, Noah Saavedra, Tonio Schneider, Luisa-Céline Gaffron u.a.


Quo Vadis, Aida?

Mo, 10.01. (DF), und Mi, 12.01. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Bosnien, Juli 1995. Aida ist Übersetzerin für die UN in der Kleinstadt Srebrenica. Als die serbische Armee die Stadt einnimmt, gehört ihre Familie zu den Tausenden von Menschen, die im UN-Lager Schutz suchen. Als Dolmetscherin in den Verhandlungen hat Aida Zugang zu entscheidenden Informationen. Sie versucht dabei, Lügen und Wahrheiten auseinanderzuhalten, um herauszufinden, wie sie ihre Familie und ihre Mitbürger*innen retten könnte. Regisseurin und Drehbuchautorin Jasmila Žbanic liefert mit "Quo Vadis, Aida?" einen essenziellen Beitrag zur Verarbeitung des Bosnienkrieges. Dabei betont sie den auch heute notwendigen Schutzauftrag von Staatengemeinschaften gegenüber geflüchteten Menschen aus Kriegsgebieten in der ganzen Welt. Im Fokus steht die weibliche Perspektive eines männlich dominierten Krieges.
"Ein unvergesslicher Film" The New York Times
Drama, BIH/A/RO/NL/D/PL/F/N 2020, 104 min., Regie: Jasmila Žbanic, mit Jasna Duricic, Izudin Bajrovic, Boris Isakovic u.a.


Der Atem des Meeres

Mo, 17.01. (DF), und Mi, 19.01. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

„Der Atem des Meeres“ ist ein poetischer Kinodokumentarfilm, der eine Region voller Gegensätze zeigt: Im Rhythmus von Ebbe und Flut erzählt der Film vom Wattenmeer, von den Menschen und der Natur, die diese außergewöhnliche Region formen. Von Den Helder in den Niederlanden über die ostfriesischen Küsten bis nach Skallingen in Dänemark erstreckt sich eine Ansammlung von Inseln und Gemeinden, wovon jede ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Besonderheiten hat. Doch sie alle gehören zum Wattenmeer, das seit 20 Jahren den Titel UNESCO-Weltnaturerbe trägt. Mal richtet sich der Blick auf kleine Details, mal auf das große Ganze. Zugvögel und Touristen, die jedes Jahr kommen und gehen, die Veränderung der Farbgebung von Watt und Wasser und der faszinierende Wechsel der Gezeiten sind ein sich wiederholender Zyklus. Das Wattenmeer ist geprägt von Stille und Sturm, Leben und Tod und natürlich vom Ein- und Ausatmen des Meeres, dem bestimmenden Faktor, nach dem sich alles richtet.
Dokumentarfilm, NL/D 2020, 103 min., Regie: Pieter-Rim de Kroon.


Matthias & Maxime

Mo, 24.01. (DF), und Mi, 26.01. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Matthias und Maxime sind schon seit ihrer Kindheit beste Freunde. Doch das Erwachsenwerden bedeutet Veränderung und so zieht es Maxime für längere Zeit nach Australien. Vor der Abreise werden die beiden noch von einer gemeinsamen Freundin für einen Kurzfilm engagiert: Die Freunde müssen sich vor der Kamera küssen. Dies bringt plötzlich alles ins Wanken. Ungeahnte und unterdrückte Gefühle erwachen, die die beiden vor Entscheidungen und Herausforderungen stellen, die unüberwindbar scheinen. Gibt es für die beiden doch noch ein Happy End?
''Ein Film über jene Zeit, wenn die Jugend eigentlich schon vorbei ist, man aber gerne noch ein wenig daran festhalten will, weil diese Lebensphase so voller Freiheiten steckt und voller Möglichkeiten." (Kino-Zeit.de)
"Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, in der das Schauspiel in jedem Moment alles überstrahlen kann, den Film elektrisiert, ins Publikum hineinreicht und einen nicht mehr weggucken lässt." (critic.de)
Drama, Romanze, CAN 2019, 119 min., Regie: Xavier Dolan, mit Gabriel D’Almeida Freitas, Xavier Dolan, Pier-Luc Funk u.a.


Minari – Wo wir Wurzeln schlagen

Mo, 31.01. (DF), und Mi, 02.02. (DF), CineStar, 20 Uhr  TRAILER ansehen

Jacob beginnt mit seiner Familie ein neues Leben auf einer kleinen Farm in Arkansas. Seine Frau und die beiden Kinder fühlen sich jedoch fremd in ihrer neuen Heimat. Als ihre schlagfertige Großmutter aus Korea zu ihnen zieht, gelingt es dieser zusammen mit ihrem lebhaften Enkelsohn auf unkonventionelle Art und Weise, der gesamten Familie den Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft zu ebnen. Regisseur Chung, der als Sohn südkoreanischer Immigranten in Arkansas aufwuchs, unternimmt einen Streifzug durch zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sein neuer Film ist ein zärtlicher, zutiefst menschlicher Film über die Herausforderung, die eigene kulturelle und familiäre Verwurzelung mit der Suche nach der eigenen Identität in Einklang zu bringen. Eine Parabel über das Zusammenleben verschiedener Generationen, amerikanischen Pioniergeist, den Mut, Widerstände zu überwinden und über das, was ein Zuhause wirklich ausmacht. „Minari“ wurde mit zahlreichen Film- und Festivalpreisen ausgezeichnet, darunter ein Oscar® und ein Golden Globe®. Insgesamt war der Film für sechs Oscars® nominiert - unter anderem in den Hauptkategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“.
Drama, USA 2020, 115 min., Regie: Lee Isaac Chung, mit Steven Yeun, Ye-Ri Han, Yuh-jung Youn u.a.