vhs.wissen live: Kostenlose Vorträge als Livestream


Neuer Programmflyer für 2021 online! Nächster Livestream mit Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard am Do, 04.02.21: Schönheit der Tiere - Evolution biologischer Ästhetik

Hier finden Sie den neuen vhs.wissen live-Programmflyer 2021 als PDF zum Download (im PDF finden Sie auch gleich Links, über die Sie sich online anmelden können)

Mit vhs.wissen live kommt ein digitales Wissenschaftsprogramm direkt zu Ihnen ins Wohnzimmer. Sie können hochkarätige Vorträge von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie per E-Mail den Link zum Livestream. Kooperationspartner dieser bundesweiten Reihe sind u.a. die Max-Planck-Gesellschaft, Akatech und die Süddeutsche Zeitung. Gefördert von der Emder Partnerschaft für Demokratie aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“. Die Teilnahme an der Vortragsreihe ist für alle Bürger*innen der Stadt Emden kostenlos, da die Teilnahmegebühren von der Emder Partnerschaft für Demokratie übernommen werden, um der sozialen Beschränkung des öffentlichen Diskurses während der Corona-Pandemie entgegen zu wirken. Die Emder Partnerschaft für Demokratie wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“. Weitere Informationen hier: https://www.vhs-emden.de/programm/partnerschaft-fuer-demokratie/#inhalt

Hier gibt es die Online-Vorträge auch zum Nachhören bei Apple Podcasts und bei Spotify: https://open.spotify.com/show/6lUpb6ZKjGIkemrJ9kSWTx?si=yg1mbqX1TPaR5niT6tswDg


Schönheit der Tiere - Evolution biologischer Ästhetik
Livestream mit Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard am Do, 04.02.21

Die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Biologin Christiane Nüsslein-Volhard wird in diesem Vortrag zeigen, welche Funktionen visuelle Attraktion bei Tieren besitzt. Natürliche "standards of beauty" sind Resultat und Motor zweigeschlechtlicher Fortpflanzung, wobei die relativ schmucklose Oberfläche des Menschen enorme Gestaltungsspielräume ermöglicht. Körperliche Signale – Farben, Töne, Gerüche – besitzen zugleich eine umfassendere kommunikative Funktion im interspezifischen Zusammenleben von Tier- und Pflanzenarten. Wie kommt es aber zur Ausbildung von Farben und Mustern an der Körperoberfläche? Erst in jüngster Zeit ist es gelungen, die molekulargenetischen Mechanismen zu entschlüsseln, die zur Farbproduktion und -verteilung führen. Im zweiten Teil ihres Vortrages zeichnet Nüsslein-Volhard die wissenschaftsgeschichtliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte nach und fasst ihre bahnbrechenden Studien zum Zebrafisch zusammen. Prof. Christiane Nüsslein-Volhard, 1942 bei Magdeburg geboren, ist emeritierte Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen und seit 2013 Kanzlerin des Ordens Pour le Mérite. Für ihre Entdeckungen von Genen, die die Entwicklung von Tier und Mensch steuern, sowie den Nachweis von gestaltbildenden Gradienten im Fliegenembryo hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. 1995 den Nobelpreis.
Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard, Do, 04.02.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115001
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Was ist Wissenschaft?
Livestream mit Prof. Dr. Klaus Mainzer am Di, 09.02.21

In Corona-Zeiten sind viele Menschen von Fake-News und Verschwörungstheorien irritiert. Doch wer, wenn nicht die Wissenschaft, soll uns im Zeitalter von Pandemien und Umweltkrisen Orientierung geben? Auch die Sicherung unserer Lebensgrundlagen ist ohne Wissenschaft und Technik nicht mehr möglich. Was kann aber Wissenschaft und was kann sie nicht? Mit welchen Methoden arbeitet sie und was sind die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis? Diese Fragen berühren philosophische Grundlagen von Wissenschaft und Technik, bestimmen aber auch politische Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit. Prof. Dr. Klaus Mainzer war Professor für Wissenschafts- und Technikphilosophie an den Universitäten Konstanz, Augsburg und München (TUM). Er ist Mitbegründer des Carl Friedrich von Weizsäcker Center der Universität Tübingen und Autor zahlreicher Fachbücher mit internationalen Übersetzungen sowie Mitglied nationaler und internationaler Akademien (u.a. bei acatech). 
Prof. Dr. Klaus Mainzer, Di, 09.02.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115002
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Syria, Libya and beyond – Militärische Interventionen und Völkerrecht
Livestream mit PD Dr. iur. Paulina Starski am Do, 11.02.21

Das Völkerrecht verbietet es Staaten, in ihren Beziehungen Gewalt auszuüben – allerdings nicht ausnahmslos: Staaten dürfen sich gegen bewaffnete Angriffe verteidigen und militärischen Interventionen externer Akteure zustimmen. Der UN-Sicherheitsrat verfügt über die Kompetenz, militärisches Eingreifen zu autorisieren. Vor dem Hintergrund dieser Regeln des Friedenssicherungsrechts und der Interventionen in Libyen und Syrien wird sich der Vortrag folgenden Fragen zuwenden: Unter welchen Umständen erlaubt das Völkerrecht militärische Interventionen externer Akteure und unter welchen Voraussetzungen sollte es diese erlauben? Wann sind Interventionen ein Gebot, wann eine Gefahr? PD Dr. iur. Paulina Starski ist seit 2014 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Sie hatte Professurvertretungen an den Universitäten Köln und Berlin (Humboldt) und ist seit 2020 Professurvertreterin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
PD Dr. iur. Paulina Starski, Do, 11.02.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115003
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Rassismus in den USA
Livestream mit Prof. Michael Hochgeschwender am Mo, 22.02.21

Der Rassismus in seinen vielfältigsten Formen – gegenüber Schwarzen, Juden, Iren oder Asiaten – zählt gemeinhin als die Ursprungssünde der Demokratie in den Vereinigten Staaten. Der Vortrag wir die historischen Wurzeln dieses komplexen Phänomens ausleuchten und sich darüber hinaus der Frage stellen, was systemischer Rassismus in der Gegenwart der USA trotz aller Erfolge der Bürgerrechtsbewegungen konkret bedeutet. Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München und gilt als einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte. Als Autor hat er bereits zahlreiche Bücher zu dem Thema verfasst (Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation, 1763-1815, Der Amerikanische Bürgerkrieg).
Prof. Michael Hochgeschwender, Mo, 22.02.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115004
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Geschlossene Bühnen, leere Theater: Was bleibt von der Kultur nach Corona? 
Livestream mit Alexander Gorkow und Laura Hertreiter am Di, 23.02.21

Die Kultur ist einer der großen Verlierer der Pandemie. Konzerte, Kabarett, Lesungen, Theater – vieles musste abgesagt werden oder fand nur mit ganz wenigen Besuchern statt. Musiker*innen, Schauspieler*innen und viele andere bangen um ihre Existenz. Die grundsätzliche Frage lautet: Wie geht die Gesellschaft in der Krise mit der Kultur um? Die große Sorge lautet, dass in der Pandemie ein Großteil der kulturellen Substanz verloren geht. Über diese Fragen diskutieren die beiden Journalisten Alexander Gorkow und Laura Hertreiter. Beide leiten das Ressort Kultur und Medien der Süddeutschen Zeitung.
Alexander Gorkow, Laura Hertreiter, Di, 23.02.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115005
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Was ist Technik? 
Livestream mit Prof. Dr. Wolfgang König am Di, 02.03.21

Technik bestimmt unser Leben, doch unter dem Begriff verstehen wir ganz verschiedene Dinge: Im Ingenieurstudium dominieren Strukturen und Funktionen materieller Dinge, z.B. Motoren und Computer. Philosoph*innen und Historiker*innen wollen Menschen – ihre Kultur und Gesellschaft – in den Technikbegriff integrieren; ohne sie wäre Technik nie entstanden. Mit Blick auf neuere Entwicklungen in Software und Biotechnologie stellt sich Technik nochmals anders dar. Alle unsere Technikbegriffe haben Auswirkungen auf unser Handeln und Denken, die vorgestellt und anschließend diskutiert werden. Wolfgang König ist Professor für Technikgeschichte (a. D.) an der Technischen Universität Berlin und ordentliches Mitglied von acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften). Er hatte Gastprofessuren an der Technischen Universität Wien und an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Beijing. Zu seinen Forschungsfeldern gehören die Konsumgeschichte sowie die Geschichte der Technikwissenschaften und der Berufsgruppe der Ingenieur*innen.
Prof. Dr. Wolfgang König, Di, 02.03.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115006
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Friedensprojekt Europa? 
Livestream mit Prof. Hans Joas am Do, 04.03.21

Ist der stabile Friede in Europa gefährdet? Zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zählt er aus guten Gründen zu den hauptsächlichen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses. Heute stellt sich aber nicht nur die Frage, ob dieser Friede im Hinblick auf verstärkten Nationalismus gefährdet sein könnte. Es ist vielmehr auch offen, ob Europa bei einer gelingenden Verstärkung der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik lediglich zu einer weiteren eigeninteressierten Großmacht auf globaler Ebene werden wird. Muss Europa nicht auch in der Politik gegenüber Staaten, die der europäischen Friedensordnung nicht angehören, den Prinzipien folgen, die sich als so segensreich für Europa erwiesen haben? Der Vortrag versucht anhand historischer Überlegungen diesen Fragenkomplex aufzuhellen. Hans Joas ist Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Regelmäßig lehrt er auch an der renommierten University of Chicago. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. 2015 den Max-Planck-Forschungspreis.
Prof. Hans Joas, Do, 04.03.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115007
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Green Deal
Livestream mit Prof. Hans-Werner Sinn am Fr, 12.03.2021

Deutschland betreibt die große Energiewende, um den Klimawandel zu verlangsamen. Aber kann dieses Ziel mit den gewählten Instrumenten der Politik überhaupt erreicht werden? Die Förderung von Wind- und Solarstrom, E-Autos sowie die meisten anderen Maßnahmen der deutschen Umweltpolitik sind Maßnahmen zur Verminderung der Nachfrage nach fossilen Brennstoffen. Was aber, wenn die Anbieter nicht mitspielen und ihre fossilen Brennstoffe einfach anderswohin verkaufen? Funktioniert die Politik überhaupt, oder wird Deutschland zum abschreckenden Beispiel für die Welt, indem es seine Industrie ruiniert, ohne der Umwelt helfen zu können? Das sind Fragen, die Hans-Werner Sinn in seinem Vortrag diskutieren wird, der zu großen Teilen auf seinem Buch "Das Grüne Paradoxon" basiert, das gerade in neuer Auflage erschienen ist. Er ist emeritierter Professor der LMU München. Von 1999 bis 2016 war er Präsident des ifo Institut für Wirtschaftsforschung.
Prof. Hans-Werner Sinn, Fr, 12.03.2021, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115008
 

Zwischen Street-Art und Poesie: Cy Twombly im Museum Brandhorst
Livestream mit
 Achim Hochdörfer am Do, 18.03.21
Der in Lexington, Virginia, geborene Cy Twombly (1928-2011) ist einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Ausgehend vom abstrakten Expressionismus entwickelte er einen eigenwilligen gestischen Stil mit schriftartigen, „linkischen“ Zeichen, die er auf großformatigen Leinwänden ins Monumentale steigert. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich dabei so bedingungslos auf den „Nullpunkt“ der modernen Kunst eingelassen wie Twombly. Schreibübungen von Kindern, gedankenverlorenes Gekritzel und Graffitis auf Hauswänden dienen ihm als zeitgenössische Ausgangspunkte, um den Erfahrungsgehalt mythischer Erzählungen zu aktualisieren und einen Bogen zu den großen Themen der mediterranen Kulturgeschichte zu spannen. Mit mehr als 200 Werken – Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien – aus unterschiedlichen Schaffensperioden verfügt die Sammlung Brandhorst über die bedeutendsten Bestände des Künstlers in Europa. Streifen Sie mit Direktor Achim Hochdörfer durch die Ausstellungsräume und erfahren Sie, wie Cy Twombly bei der Gestaltung seiner späten „Rosen“-Bilder Verse bekannter Lyriker einfließen ließ. Achim Hochdörfer ist Direktor des Museums Brandhorst in München.
Achim Hochdörfer, Do, 18.03.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115009
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Doping und Schattenwirtschaft statt olympischer Idee: Wie krank ist der Sport?
Livestream mit Claudio Catuogno und Thomas Kistner am Di, 23.03.21

Immer wieder werden Sportler beim Dopen erwischt, nicht selten wird der Betrug in einigen Ländern staatlich organisiert, um mit Titeln und Medaillen zu glänzen. Bei der Vergabe von prestigeprächtigen Großereignissen – von Weltmeisterschaften im Fußball bis hin zu den Olympischen Spielen – wird getrickst und sogar geschmiert. Hinzu kommen kommerzielle Auswüchse wie die mögliche Gründung einer europäischen Superliga im Fußball, in der die reichsten Vereine unter sich bleiben. Die Corona-Pandemie vertieft die Spaltung zwischen armen und reichen Vereinen sowie Verbänden wahrscheinlich noch. Claudio Catuogno ist stellvertretender Ressortleiter Sport, Thomas Kistner berichtet seit langem von den Olympischen Spielen und den Welt- und Europameisterschaften im Fußball für die Süddeutsche Zeitung. Er war 2006 „Sportjournalist“ des Jahres.
Claudio Catuogno, Thomas Kistner, Di, 23.03.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115010
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Sklaverei: Eine globale Perspektive
Livestream mit Prof. Dr. Andreas Eckert am Mi, 24.03.21

Neben Familie und Religion gehört Sklaverei zu den wohl am weitesten verbreiteten sozialen Phänomenen der Menschheitsgeschichte. Während Sklaverei typischerweise vor allem mit der Plantagensklaverei in den amerikanischen Südstaaten verbunden wird, verbergen sich hinter diesem Begriff eine Vielzahl von Konstellationen, Praktiken und Abhängigkeitsverhältnissen. Sklaverei fand sich in vielen Teilen der Welt und zu allen Zeiten – auch heute sie nicht vorbei. Vor diesem Hintergrund zeichnet der Vortrag an einigen Beispielen die Geschichte der Sklaverei von der Antike bis ins 21. Jahrhundert nach. Andreas Eckert ist Historiker und Afrikawissenschaftler an der Humboldt Universität Berlin. 2007 war er Gastprofessor an der Harvard University.
Prof. Dr. Andreas Eckert, Mi, 24.03.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115011
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Quantentechnologien – Ein Blick in die Zukunft
Livestream mit Prof. Dr. Artur Zrenner am Di, 13.04.21

Wir leben in einer Informationsgesellschaft, die alles möglich zu machen scheint – schnelles Internet, Bild und Ton in höchster Qualität, virtuelle Realitäten, soziale Vernetzung. Erwartet uns uns naher Zukunft vielleicht noch etwas ganz Mächtiges? Man hört immer mehr von Quantentechnologien, mit denen sich völlig neue Möglichkeiten eröffnen sollen. Was ist das genau und wie funktioniert diese Technologie eigentlich? Artur Zrenner ist Professor für Experimentalphysik an der Universität Paderborn. Dort gründete er das „Center for Optoelectronics and Photonics Paderborn”. Im Rahmen eines aktuellen DFG Sonderforschungsbereichs beschäftigt er sich mit photonischen Quantentechnologien für eine sichere Datenübertragung. Seit 2014 ist Prof. Zrenner Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).
Prof. Dr. Artur Zrenner, Di, 13.04.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115012
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Eva Perón – Eine argentinische Ikone
Livestream mit Prof. Dr. Ursula Prutsch am Mi, 14.04.21

Der Peronismus prägt Argentinien bis heute. Seine bekannteste Repräsentantin, Eva Perón, von ihren Anhängerinnen und Anhängern Evita genannt, ist im kollektiven Gedächtnis des Landes und darüber hinaus noch immer präsent. Dazu hat auch das Musical Evita von Andrew Lloyd Webber beigetragen, das eine machtgierige, autoritäre Präsidentengattin zeigt, die für ihre Karriere über Leichen geht. Peronistinnen hingegen – und zu ihnen zählt die aktuelle Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner – verteidigen Eva Perón als „Mutter der Armen“, als „Märtyrerin der Unterdrückten" und erste Feministin in einem konservativen Land, die das Frauenwahlrecht durchzusetzen vermochte. Der Vortrag setzt sich mit dem Aufstieg der Argentinierin vom „Aschenputtel“ zu einer der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit auseinander. Er erzählt, was die Faszination von Eva Perón ausmacht, warum sie von Gegnerinnen und Gegnern so gehasst wurde und welcher Mythos bis heute weiterlebt. Prof. Dr. Ursula Prutsch unterrichtet US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte an der LMU München. Sie schrieb unter anderem eine Biographie über Eva Perón, die bei C.H. Beck erschienen ist.
Prof. Dr. Ursula Prutsch, Mi, 14.04.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115013
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Grausamkeit, Gottesfurcht und Verzweiflung. König Friedrich Wilhelm I. und der preußische Mythos
Livestream mit Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger am Mi, 21.04.21

Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der „Soldatenkönig“ (1688-1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, hielt aber peinlich auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten verleugnete er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen – für manche auch heute noch – als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Dieser Vortrag geht zwei Fragen nach: Wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen und wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist. Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, Mi, 21.04.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115014
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Neonazis und Antisemitismus: Wie groß ist die Gefahr von rechts?
Livestream mit Alexandra Föderl-Schmid und Annette Ramelsberger am Di, 27.04.21

Beleidigungen und Attacken auf jüdische Mitbürger, rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei, und eine Partei im Bundestag, die in großen Teilen nicht mehr demokratisch, sondern längst selbst rechtsextrem ist. Die Gefahr von Rechtsaußen für Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaat ist von großen Teilen der Gesellschaft bis hin zu führenden Politikern lange nicht ernst genug genommen, sondern verharmlost worden. Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen. Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der SZ. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. über ihre Beiträge zum NSU-Prozess.
Alexandra Föderl-Schmid, Annette Ramelsberger, Di, 27.04.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115015
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Anspruch auf heiligen Boden: Der israelisch-palästinensische Konflikt um den Tempelberg 
Livestream mit Dr. Joseph Croitoru am Mi, 28.04.21

Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden – anders als in byzantinischer Zeit – erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelberg-Plateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheenareal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle. Dr. Joseph Croitoru ist ein deutscher Historiker, freier Journalist und Autor. Er schreibt u.a. für die FAZ, NZZ und die SZ. Im Januar 2021 ist bei C.H. Beck das Buch „Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten“ erschienen.
Dr. Joseph Croitoru, Mi, 28.04.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115016
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Afrikas Kampf um seine Kunst (in französischer Sprache)
Livestream mit Prof. Bénédicte Savoy am Di, 18.05.21

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Dies fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst. 2021 erscheint bei C.H. Beck „Afrikas Kampf um seine Kunst“. 
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris in französischer Sprache statt.
Prof. Bénédicte Savoy, Di, 18.05.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115017
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Regieren in unsicheren Zeiten: Was kommt nach Merkel?
Livestream mit Constanze von Bullion und Nico Fried am Di, 25.05.21

Nach 16 Jahren Kanzlerschaft geht Angela Merkel im Sommer 2021, mitten in national wie international schwierigen Zeiten. Gerade jetzt, zum ersten Mal seit 1949, können die Bürgerinnen und Bürger bei der nächsten Bundestagswahl nicht über einen Amtsinhaber urteilen. Und erstmals könnte es auf Bundesebene eine Koalition aus Union und Grünen geben, verbunden mit der Frage: Wie lange würde das halten? Wer auch immer auf Merkel folgt, muss eine Regierung zustande bringen, die vor größten Herausforderungen steht. Die Pandemie und deren sozialen und wirtschaftlichen Folgen werden Deutschland und die Welt noch lange beschäftigen; eine gesellschaftliche Spaltung muss verhindert werden; und der Klimawandel erfordert nicht nur einen Umbau der Wirtschaft, sondern fordert alle heraus. Constanze von Bullion und Nico Fried arbeiten in der Parlamentsredaktion der SZ.
Constanze von Bullion, Nico Fried, Di, 25.05.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115018
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Enlightenment now / Aufklärung jetzt (Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt)
Livestream mit Prof. Steven Pinker am Mi, 26.05.21

Das Schweizerische Institut für Auslandforschung (SIAF) präsentiert in Zusammenarbeit mit dem UBS Center for Economics in Society und vhs. wissen live Steven Pinker live aus Zürich. Der Autor spricht und diskutiert über sein jüngstes Werk "Enlightenment now / Aufklärung jetzt". Dass die Welt im 21. Jahrhundert in Chaos, Hass und Irrationalität zu versinken scheint, sei eine Illusion, ein Symptom historischer Amnesie und statistischer Trugschlüsse. Tatsächlich sei unser Leben länger, gesünder, sicherer, reicher, glücklicher und friedlicher geworden – nicht nur im Westen, sondern weltweit. Diesen Fortschritt verdankten wir den Idealen der Aufklärung: Vernunft, Wissenschaft und Humanismus, argumentiert Pinker. Steven Pinker, geboren 1954, ist Professor im Fachbereich Psychologie der Harvard Universität. Er forscht über Sprache und Kognition, schreibt für Publikationen wie die New York Times, Time sowie The Atlantic und hat als Autor bereits zehn Bücher geschrieben (u.a. Der Sprachinstinkt (1994), Wie das Denken im Kopf entsteht (1997) und Gewalt: Eine Neue Geschichte der Menschheit" (2011)).
Prof. Steven Pinker, Mi, 26.05.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115023
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Navid Kermani im Gespräch mit Prof. Michael Brenner
Der freie Schriftsteller und habilitierte Orientalist Navid Kermani ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Hamburger Akademie der Wissenschaften. Für sein akademisches und literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und zuletzt mit der Buber-Rosenzweig-Medaille. Michael Brenner ist Professor für jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München sowie ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Navid Kermani, Prof. Michael Brenner, Do, 27.05.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115019
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Von Glanz und Elend des aufrechten Ganges
Livestream mit Prof. Kurt Bayertz am Do, 17.06.21

Was macht den Menschen zum Menschen? Was erhebt ihn - im wahrsten Sinne des Wortes - über alle anderen Lebewesen? Eine gängige Antwort lautet seit der Antike: „der aufrechte Gang“. In dem Vortrag wird die Denkfigur des „aufrechten Ganges“ vorgestellt, die seit der Antike die Geistesgeschichte geprägt hat. Die Körperhaltung bestimmt stark das menschliche Selbstbild und findet in der Politik bis heute ihren Ausdruck im "aufrechten" Menschen als Metapher und Symbol für ein würdiges Leben. Kurt Bayertz ist emeritierter Professor für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sein Buch „Der aufrechte Gang. Eine Geschichte des anthropologischen Denkens“ wurde 2013 mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet. 
Prof. Kurt Bayertz, Do, 17.06.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115020
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Was bleibt von Karl Marx? 
Livestream mit Dietmar Dath und Prof. Kurt Bayertzm am Fr, 18.06.21

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde auch das Werk von Karl Marx aus der engen Schablone des „Marxismus-Leninismus“ gelöst und steht seitdem wieder offener zur Diskussion. Allerdings gelangt diese meist nur zu ökonomischen Krisenzeiten oder zu Jubiläen in die breitere Öffentlichkeit. In dem Gespräch zwischen Kurt Bayertz und Dietmar Dath soll unabhängig von derart äußerlichen Anlässen die Philosophie und Gesellschaftstheorie von Karl Marx Gegenstand sein. Lässt sich mit seiner kritischen Theorie der kapitalistischen Produktionsweise auch die Wirtschaft im 21. Jahrhundert noch treffend beschreiben? Dietmar Dath ist Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Schriftsteller. 2018 erschien von ihm bei Reclam „Karl Marx 100 Seiten“. Kurt Bayertz ist emeritierter Professor für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von ihm erschien bei C.H. Beck „Interpretieren, um zu verändern: Karl Marx und seine Philosophie“.
Dietmar Dath, Prof. Kurt Bayertzm, Fr, 18.06.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115021
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Jetzt oder nie: Kann die Klimabewegung das Klima noch retten?
Livestream mit Charlotte Haunhorst und Nadja Schlüter am Di, 29.06.21

Aus „Fridays for Future“ (FfF) ist binnen weniger Monate eine weltweite Bewegung von jungen Leuten geworden, die weitreichende Maßnahmen gegen die drohende und teils schon vorhandene Klimakatastrophe fordert und durchsetzen will. Das Ziel: Die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Millionen Schülerinnen und Schüler haben gestreikt und demonstriert, dann kam die Pandemie. Die aber nichts daran ändert, dass der CO2-Ausstoß radikal gesenkt werden muss, wenn nicht noch mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden und nicht wenige Teil der Welt unbewohnbar werden sollen. Was tun? Künftig wieder streiken statt in die Schule zu gehen, wenn die Pandemie halbwegs vorüber ist? Oder zu härteren Maßnahmen greifen; Straßenkreuzungen besetzen wie die radikaleren Klimaschützer von „Extinction Rebellion“? Oder frustriert aufgeben, weil Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu langsam reagieren? Mit Charlotte Haunhorst und Nadja Schlüter von „Jetzt“, dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung.
Charlotte Haunhorst, Nadja Schlüter, Di, 29.06.21, 19:30 - 21:45 Uhr, 1 Abend, online, gebührenfrei, Anmeldung erforderlich, Kurs-Nr.: 2115022
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