Prof. Michael Hochgeschwender
Detlef Pollack
Stefan Locke (Foto: FAZ)
Prof. Dr. Harald Meller (Foto: Yvonne Most)
Alice Bota (Foto: Sebastian Bolesch)
Margherita Bettoni (Foto: Johannes Mitterer)
Prof. Reinhard Genzel
Elisabeth André (Foto: Uni Augsburg)
Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterhammel (Foto: Balzan Stiftung)
Dr. Peter Gauweiler
Prof. Dr. Wolfgang Streeck (Foto: Thekla Ehling)
Prof. Dr. Helmuth Trischler
Prof. Dr. Thomas Gerlinger

vhs.wissen live: Kostenlose Online-Vorträge


Do, 20.01.22, 19:30 Uhr: Religion und Nation in den USA

Mit vhs.wissen live kommt ein digitales Wissenschaftsprogramm direkt zu Ihnen ins Wohnzimmer. Sie können hochkarätige Vorträge von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie per E-Mail den Link zum Livestream. Anmeldeschluss ist um 13 Uhr am Veranstaltungstag. Kooperationspartner dieser bundesweiten Reihe sind u.a. die Max-Planck-Gesellschaft, Akatech und die Süddeutsche Zeitung.  Der kostenlose Zugang für Teilnehmer*innen aus Emden und Umgebung wird ermöglicht durch die Emder Partnerschaft für Demokratie. Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ 


Do, 20.01.22, 19:30 Uhr: Religion und Nation in den USA
Trotz der verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche haben Religionen das Werden der USA von Beginn an mitbestimmt. Weder die Amerikanische Revolution noch der Aufbau der neuen Republik wären ohne die Mitwirkung evangelikaler und liberaler Protestanten denkbar gewesen. Seit den 1850er Jahren kam dann eine politisch zunehmend bedeutsame katholische Minderheit hinzu. Der Vortrag spürt der historischen Bedeutung der verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften nach und geht zusätzlich auf deren aktuelle Rolle ein. Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und zählt zu den besten Kennern der USA. 
Prof. Michael Hochgeschwender, 1 Abend, online, gebührenfrei, Kurs-Nr.: 2215000
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Di, 25.01.: Energiewende – Schaffen wir das?
Allen, bei denen es zuhause noch durch Ritzen zieht, könnte buchstäblich ein unangenehmer, ein teurer Winter ins Haus stehen. Er könnte aber so manchen auch dazu bewegen, über die Alternativen Sonne und Wind nachzudenken. Wer es ernst meint mit dem Klimaschutz, wer fossile Energien hinter sich lassen und zugleich das Land weniger abhängig etwa von russischem Gas machen will, der sollte auf den raschen Ausbau erneuerbarer Energien setzen. Dabei wird der CO2-Preis immer wichtiger: Er verteuert auch das Heizen – macht die Energiewende aber attraktiver. Aber wie soll das gehen, ohne das Leben ausgerechnet für jene zu verteuern, die ohnehin unter steigenden Mieten leiden und sich nicht auch noch höhere Energiepreise leisten können? Darüber sprechen Michael Bauchmüller (Korrespondent, Parlamentsredaktion Berlin) und Silvia Liebrich (Redakteurin, Ressort Wirtschaft), Süddeutsche Zeitung. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
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Mi, 09.02.: Das unzufriedene Volk – Protest und Ressentiment in Ostdeutschland von der friedlichen Revolution bis heute
Detlef Pollack, einer der den führenden Religions- und Kultursoziologen, und Stefan Locke, politischer Korrespondent für Sachsen und Thüringen, zeigen am ostdeutschen Protestverhalten auf, wie sich eine Bevölkerung zum Volk konstituiert und wie in der Demokratie die kollektive Selbstermächtigung zum Ressentiment verkommt.
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Fr, 25.02.: Die Himmelsscheibe von Nebra – Fürsten, Goldwaffen und Armeen
Die Himmelsscheibe von Nebra zählt als älteste bekannte konkrete Himmelsdarstellung der Welt zu den wichtigsten archäologischen Funden des letzten Jahrhunderts. Ihre Erforschung ermöglicht uns viele Erkenntnisse über die religiösen Vorstellungen, aber auch die politische Organisation in der frühen Bronzezeit. Prof. Dr. Harald Meller, provinzialrömischer Archäologe, Prähistoriker und Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, ist Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/Landesmuseum für Vorgeschichte. Unter seiner Führung wurde das Landesmuseum in Halle zu einem der wichtigsten Ausstellungshäuser für Prähistorische Archäologie in Europa.
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Do, 03.03.: Die Revolution hat ein weibliches Gesicht. Die Rolle der Frauen in Belarus
Die Osteuropa-Korrespondentin Alice Bota erzählt die Geschichten dreier Protagonistinnen, die zu Politikerinnen wider Willen wurden: Swetlana Tichanowskaja, Maria Kolesnikowa und Veronika Zepkalo. Sie zeichnet die Geschichte des Aufstands nach und wirft die Frage auf, warum der Westen – fast vor unserer Haustür – so wenig Unterstützung leistet. 
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Mo, 07.03., 19:30 Uhr: Femizide – Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen
Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle drei Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Für Margherita Bettoni sind diese Verbrechen keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Diese Taten stellen für die Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem dar. Für ihre Recherchen hat Margherita Bettoni mit den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.
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Mi, 09.03.: Galaxien und schwarze Löcher
Die Indizien, dass in den Zentren von Milchstraßensystemen massive Schwarze Löcher sitzen, die durch Ansammlung von Gas und Sternen effizient Gravitationsenergie in Strahlung umwandeln, haben sich gehäuft. Jetzt wurde ein überzeugender Beweis für diese Hypothese geliefert. Prof. Reinhard Genzel ist Direktor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching und Professor für Physik und Astronomie an der Universität in Berkeley, USA.
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Di, 15.03.: Zusammentreffen von Mensch und Maschine: Mitbewohner, Diener, Kollege oder Konkurrent?
Sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben kommen wir ständig mit Techniken der Künstlichen Intelligenz (KI) in Berührung. Welchen Einfluss haben KI-Innovationen auf das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine? Wie könnte eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine aussehen? Und wie können Mensch und Maschine voneinander lernen, um komplexe Herausforderungen in hybriden Teams zu meistern? Die Leibnizpreisträgerin Elisabeth André zeigt in ihrem Vortrag, was KI-Systeme wirklich leisten und wie sich Mensch und Maschine in ihrem Zusammenspiel ergänzen – aber nicht ersetzen - können.
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Do, 24.03.:  Widerstände gegen Weltbürgerlichkeit – Eine wechselvolle Geschichte
Weltbürgerlichkeit – oder Kosmopolitismus – ist eine Haltung der Weltoffenheitdie , seit der Aufklärung mehrfach einflussreich wurde, auf Widerstand stieß und abflaute. Befinden wir uns heute nach dem Abklingen der Euphorie über "Globalisierung" und den Erfahrungen der Pandemie erneut in einer Phase des Anti-Kosmopolitismus? Der Vortrag beleuchtet die historischen Voraussetzungen zur Beantwortung dieser Frage. Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterhammel ist Professor a.D. für Geschichte an der Universität Konstanz. Er hat zahlreiche renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis und den Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste.
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Do, 07.04.: Zwischen Globalismus und Demokratie: Die EU, Europa & die Nationalstaaten
In der Hochphase des Neoliberalismus galt die Globalisierung als unvermeidlich und die umverteilende Demokratie als überholt. Wachsender Wohlstand für alle war das Versprechen – auch der EU. Wachsende Unfähigkeit, die kapitalistische Ungleichheitsmaschine zu bändigen, ist aber das Ergebnis. Soll es mit dem Umbau des Staatensystems weitergehen wie gehabt, das heißt in Richtung einer noch stärkeren überstaatlichen Zentralisierung? Oder wäre der Weg in eine moderne, auf friedliche Kooperation ausgerichtete »Kleinstaaterei« die bessere Lösung? Diese Fragen diskutieren Wolfang Streeck und Peter Gauweiler. Prof. Dr. Wolfgang Streeck ist Soziologe und Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln, Dr. Peter Gauweiler ist Rechtsanwalt und Politiker.
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Di, 26.04.: Willkommen im Anthropozän: Welche Technik prägt das Menschenzeitalter?
Das neue Zeitalter des Menschen hat mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit wird für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein. In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle. Der Vortrag beleuchtet die Debatte um das Anthropozän aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive. Prof. Dr. Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum.
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Do, 05.05.: Krankenhäuser in Deutschland. Strukturen – Reformen – Probleme
Prof. Dr.Thomas Gerlinger befasst sich mit den Strukturen der Krankenhauslandschaft, mit zentralen Merkmalen der Gesundheitsversorgung in Deutschland sowie mit der Steuerung des Krankenhaussektors und jüngeren Reformen in diesem Bereich. Dabei kommen auch Vergütungen von Leistungen und Arbeitsbedingungen im Krankenhaus zur Sprache. 
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Di, 10.05.: Nachhaltig, sicher, genussvoll – was trifft den modernen Geschmack?
Die Ernährungswirtschaft ist im Umbruch, die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion im Wandel. Produktions- und Wirtschaftsformen stehen auf dem Prüfstand, der Ursprung der Rohstoffe wird kritisch beleuchtet. Neuartige Lebensmittel erobern den Markt, und die Frage stellt sich mehr denn je: Was kommt an bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, was schmeckt ihnen, und wie viel Genuss darf oder muss es sein? 
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Mi, 11.05.: Kurt Landauer, Präsident des FC Bayern – Briefwechsel mit Maria Baumann
Kurt Landauer (1884-1961) war der legendäre Präsident des FC Bayern und gehörte zu den wenigen im Nationalsozialismus als Juden Verfolgten, die nach der Schoa in die Heimat zurückzukehrten. Ein sensationeller Nachlass von Kurt Landauer und seiner Ehefrau Maria Baumann eröffnet nun unbekannte Einsichten in die Familiengeschichte. 
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Di, 17.05.: Die Evolution der Phantasie: Warum wir ohne Kunst nicht leben können
Wann und warum sind die künstlerischen Talente und Interessen in der Evolution entstanden? Haben sie einen direkten Nutzen für das Überleben oder entstanden sie als entbehrlicher Nebeneffekt? Prof. Dr. Thomas Junker schildert, was sich aus Sicht der Evolutionsbiologie zur Entstehung der Kunst sagen lässt.  
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Mi, 18.05.: Die Wiedererfindung der Nation – Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen
Wer sagt denn, dass der Begriff "Nation" automatisch ethnische Homogenität und eine „Volksgemeinschaft“ bedeutet, die andere ausschließt? Lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? 
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Mi, 22.06.: Geschichte und Zukunft der Mode
Eine Betrachtung der Mode als globale Geschichte seit dem Mittelalter zeigt, wie wir über neue ökologische und ästhetische Zukünfte nachdenken können. 
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So, 26.06.: Welche Grenzen brauchen wir? Ethik und Politik der Migration
Im Livestream wird darüber diskutiert, welche ethischen Grundsätze in der Migrationspolitik zu berücksichtigen sind, wie humane Grenzen in der Realität möglich sein und wie solche Ideen in eine mehrheitsfähige Politik einfließen können.
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