vhs.wissen live: Kostenlose Online-Vorträge zu spannenden Themen


Di, 06.12.: Überall, unbemerkt und unterschätzt: Wie unser Verhalten als Verbraucher gesteuert wird

Do, 08.12.: Ein Jahr Bundesregierung – eine Bilanz

Mit vhs.wissen live können Sie hochkarätige Vorträge von Experten*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft ab 19:30 Uhr digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie per E-Mail den Link zum Livestream. Anmeldeschluss ist um 13 Uhr am Veranstaltungstag. Der kostenlose Zugang für Emder*innen wird gefördert von der Emder Partnerschaft für Demokratie aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“. 


Di, 06.12.: Überall, unbemerkt und unterschätzt: Wie unser Verhalten als Verbraucher gesteuert wird
Unternehmen und Medien versuchen, uns als Verbraucher gezielt zu steuern. Auch die Politik versucht, durch entsprechende Instrumente unser Verhalten zu beeinflussen. Seit einigen Jahren kommt das Nudging (digitales Anstupsen) zum Einsatz. Dass aus Stupsen jedoch schnell Schubsen wird, hat vor allem mit der ständig anwachsenden Menge personenbezogener Daten von Konsumenten und immer intelligenter werdenden Algorithmen zu tun. Dadurch ergeben sich insbesondere im digitalen Bereich noch nie dagewesene, personalisierte Manipulationsmöglichkeiten von Verbrauchern. Prof. Dr. Lucia Reisch ist Professorin of Behavioural Economics and Policy an der University of Cambridge. Sie erklärt, wie wir unser Bewusstsein dafür schärfen können, als Konsumenten in vielen Bereichen manipuliert zu werden und wie wir uns dagegen wappnen.
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Do, 08.12.: Ein Jahr Bundesregierung – eine Bilanz
Die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch und der Journalist Hans Moritz ziehen ein Jahr nach der Bundestagswahl eine Bilanz. Wie hat sich die Regierung innen- wie außenpolitisch geschlagen? Welche Partei konnte sich innerhalb der Regierung bei welchen Themen durchsetzen? Gelang es den nicht an der Regierung beteiligten Parteien eine wirkmächtige Opposition zu bilden? 
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Mi, 14.12.: Die Menschenrechte: Geschichte, Philosophie, Konflikte
Was in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 so selbstverständlich klingt, ist bis heute für unzählige Menschen keine Wirklichkeit. Die deutsche Rechtswissenschaftlerin und Slavistin Angelika Nußberger beschreibt anschaulich die Geschichte der Menschenrechte, ihre philosophischen Grundlagen sowie die aktuellen Debatten: Gibt es ein Menschenrecht auf Frieden und Umweltschutz? Und in welchem Maße dürfen Gerichtshöfe für Menschenrechte die Gesetzgebung einzelner Staaten bestimmen? 
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Do, 15.12.: A Master in the Making – Anthonis van Dyck
Anthonis van Dyck war einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit. Berühmt wurde er vor allem für seine unvergleichlich lebendigen und zugleich repräsentativen Porträts von Fürsten, Königinnen, Feldherren, Künstlern und Schönheiten seiner Zeit. Bevor van Dyck zu einem der bekanntesten und gefragtesten Porträtmaler seiner Zeit aufstieg, schuf er überwiegend Historienbilder. Die Online-Führung thematisiert verschiedene Facetten seines künstlerischen Schaffens. Mirjam Neumeister ist Sammlungsleiterin Flämische Malerei in der Alten Pinakothek der Bayerischen Staats- und Gemäldesammlungen. Die Veranstaltung wird live aus der Alten Pinakothek in München gestreamt.
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Mi, 18.01.23: Vom Lateinischen zu den romanischen Sprachen
Prof. Dr. Rainer Schlösser beschäftigt sich mit der Sprache, die stetem, kaum merklichem Wandel unterworfen ist. Im Falle der romanischen Sprachen, deren Ursprung das Lateinische ist, lässt sich der Sprachwandel seit über 2000 Jahren „am lebenden Objekt“ beobachten, und wir können herausfinden, welche Mechanismen dabei am Werk sind. Dadurch hat die Erforschung der romanischen Sprachgeschichte Modellcharakter für die Art und Weise, wie Sprache sich verändert. Denn solche Mechanismen gestalten nicht nur das Lateinische zu romanischen Sprachen um, sondern sie entfalten ihre Wirkung auch woanders, nicht zuletzt im Deutschen. 
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Mo, 30.01.23: Ist Geschichte gestaltbar?
Die Idee, dass Menschen ihre Geschichte gestalten können, scheint angesichts der akut gewordenen globalen Probleme wie dem Klimaschutz eine Art Wiedergeburt zu erleben. Nicht nur Regierungsvertreter und Politiker, auch Bürger und Aktivisten erheben den Anspruch, Geschichte gestalten zu können. Doch von Beginn an war diese Idee mit grundsätzlichen, teils religiös, teils philosophisch, teils empirisch motivierten Bedenken konfrontiert. Prof. Kurt Bayertz und Journalist Patrick Bahners diskutieren über dieses Thema.
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