Partnerschaft für Demokratie Emden fördert Projekte gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit


Noch bis 03.12.2020 können Förderanträge für Projekte im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“ für das 1. Quartal 2021 gestellt werden

Insgesamt stehen für das Jahr 2021 Bundesmittel in Höhe von 48.600 Euro in Emden zur Verfügung, um das Engagement freier Träger im Bereich Vielfalt, offene Gesellschaft, Integration und Anti-Rassismus zu fördern. Das kommunale Antragsformular ist bei der Stadt Emden online unter www.emden.de/demokratieleben abrufbar. Anträge für Maßnahmen, die im 1. Quartal 2021 beginnen, müssen bis zum 03.12.2020 schriftlich bei der Stadt Emden eingegangen sein. Individuelle Abweichungen von diesen Fristen können in begründeten Fällen nach Absprache gewährt werden.

Antragssteller werden gebeten, vor der Antragsstellung in Bezug auf inhaltliche und pädagogische Fragen mit der Koordinierungs- und Fachstelle in der Volkshochschule Kontakt aufzunehmen (Telefon: 04921 9155-41, h.wildeboer@vhs-emden.de). Für vergaberechtliche und administrative Fragen ist das federführende Amt, vertreten durch den Fachdienst Jugendförderung der Stadt Emden (Telefon: 87-1756, jugendfoerderung@emden.de) zuständig.

Für eine Förderung in Betracht kommen alle Maßnahmen freier Träger, die den Zielen der Emder Partnerschaft für Demokratie entsprechen. Die Ziele sind auf den Seiten der Partnerschaft einsehbar: https://www.vhs-emden.de/.../partnerschaft-fuer-demokratie/. Der von der vhs Emden betreute zivilgesellschaftliche Begleitausschuss der Partnerschaft trifft sich viermal im Jahr um gegenüber der Stadtverwaltung seine Förderempfehlungen auszusprechen.

Die Partnerschaften für Demokratie sind ein Teilprogramm des Programms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dieses Programm existiert seit 2015 und wurde u.a. in Reaktion auf das Bekanntwerden der NSU-Mordserie im Jahr 2011 eingerichtet. Im Rahmen dieses Programms werden der Fachbereich Jugend, Schule und Sport und der kommunale Präventionsrat der Stadt Emden für die Stärkung der Partnerschaft für Demokratie gefördert. Als unabhängige, zivilgesellschaftliche Stelle unterstützt die Abteilung Kultur und Gesellschaft der Volkshochschule Emden die lokale Partnerschaft mit Koordinierungsleistungen und Fachberatungen.

 


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