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Kursnummer: 1825103

Info: "Niemand darf gegen sein Gewissen gezwungen werden, durch Steuern und Abgaben zur Finanzierung von Militär und Rüstung beizutragen. Statt dessen ist die Verwendung dieser Zahlungen für zivile Aufgaben sicher zu stellen", lautet die zentrale Forderung des bundesweiten "Netzwerk Friedenssteuer". Ihre Mitglieder können sich dabei auf eine 3000 jährige Tradition berufen, beginnend beim Propheten Samuel, über griechische Philosophen, die Täuferbewegung, die Quäker bis hin zu H.D. Thoreau, dem Gründer gewaltfreier Bewegungen im 19. Jahrhundert.

Seit 1983 setzen sich wieder verstärkt Menschen in Deutschland und anderen Ländern für die Schaffung eines Zivilsteuer-Gesetzes ein, das es jedem Steuerpflichtigen ermöglicht seinem Gewissen zu folgen und selbst zu entscheiden, ob seine Steuern für zivile Aufgaben oder zur Kriegsführung verwendet werden sollen. In Anbetracht des NATO-Beschlusses, die Rüstungsausgaben auf 2% des BIP, d.h. auf mindestens 70 Mrd.zu erhöhen, erscheint ihnen ein Zivilsteuer-Gesetz dringend nötig.

Die beiden Referenten werden einen solchen Gesetzentwurf vorstellen und Handlungsmöglichkeit aufzeigen. Martin Rambow (Pastor i.R.) und Gerlinde Rambow arbeiten in Weimar aktiv in der AG "Steuern zu Pflugscharen" mit, die zum Netzwerk Friedenssteuer gehört.

Eine Veranstaltung des Friedensforums Emden in Kooperation mit der vhs Emden.

Kosten: Eintritt frei

Datum Zeit Straße Ort
Di., 25.09.2018 19:30 - 22:00 Uhr An der Berufsschule 3 vhs, Forum

 

Veranstaltungskalender

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