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Kursnummer: 1721023

Info: Im Jahr 1935 lief der siebzehnminütige Kulturfilm "Emden" als Vorfilm vor der Wochenschau und dem Hauptfilm. Er ist das einzige abgeschlossene Filmdokument über unsere Stadt vor dem zweiten Weltkrieg. Erleben Sie das alte Emden jetzt bei der Wiederaufführung in einer digitalisierten Fassung von 2017. Zu sehen sind unter anderem das Rathaus, die Kanonen vor der Polizeiwache, der Blick über den Delft, der städtische Silberschatz, die Emder Mühlen und Kanäle, Heringsfischerei und Erzumschlag und natürlich der Emder Hafen.

Unser Zeitzeugenfilm 1942
Dokumentation von Helmut Müller, Willy Möller, Onno Santjer und Helmut Stomberg, Emden 2017

Die Arbeitsgruppe Emder Zeitgeschichte will dazu beitragen, persönliche Lebenserinnerungen zu erhalten. Mit über 50 Interviews mit Emder Zeitzeugen hat sie Grundlage für eine Reihe zeitgeschichtlicher Filme gelegt. Mit "1942" zeigt sie nun die zweite Folge dieser filmischen Emder Stadtgeschichte.
Durch die Erinnerungen der Interviewpartner wird erzählt, was in diesem Kriegsjahr geschah. Die Zeitzeugen berichten vom Bunkerbau und freiwilligen Arbeitskräften aus den Niederlanden. Die Ostfriesische Tageszeitung muss Papier sparen und erscheint nur noch mit 4 bis 6 Seiten. Claas Brons erzählt von der Bedeutung des Telegrafenamtes und der Fliegereinflugschneise über Emden. Die Nordseewerke bauen trotz eines schweren Angriffs im Januar 1942 weiter U-Boote, teilweise mit dem Einsatz von Kriegsgefangenen. Karl Müller wird als Lehrling bei der Firma Höppner ausgebildet, die Formschalen und Gussteile für die U-Boote liefert. Helga Danecker dagegen wird an ihrem ersten Arbeitstag als Lehrling in einem Lebensmittelgeschäft für die Reichspost dienstverpflichtet. Die Tageszeitung wirbt für Frauen in Uniform . Bei der Tabakrationierung gibt es keine Gleichberechtigung: Männer ab 18 Jahre erhalten 3 Zigaretten täglich, Frauen ab 25 Jahren die Hälfte. Wie das Kind seiner Schwester von einem Pastor in Uniform getauft werden musste, erfahren wir von Ewald Ahlrichs. Maria Hammann berichtet, warum sie keine Kabine im Bunker bekam und wie ihrer Mutter die Anzahl der Eier in einem Kuchen unangenehm auffiel.

Geschichte wird lebendig - ein berührendes Erlebnis für alle Generationen.

Kosten: 5,00 €

Datum Zeit Straße Ort
So., 29.10.2017 11:00 - 14:00 Uhr An der Berufsschule 3 vhs, Forum

 

Veranstaltungskalender

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Oktober 2017