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Moonlight

04.09. (DF) /06.09.2017 (OmU)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Drama, USA  2016, R: Barry Jenkins, mit Alex Hibbert, Ashton Sanders, Trevante Rhodes, Naomie Harris, Mahershala Ali u.a., 111 min., FSK ab 12

Der Film begleitet entscheidende Momente in Chirons Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter: Der 10-jährige Chiron, der von allen nur spöttisch „Little“ genannt wird, flieht zu Beginn des Films vor anderen Kindern, die ihn verprügeln wollen – bis er von Juan gerettet wird, einem Drogendealer, der  gemeinsam mit dessen Freundin Teresa zu seinem Mentor und Beschützer wird. Als Jugendlicher hat Chiron mit der Liebe zu einem Schulkameraden zu kämpfen und ein traumatischer Zwischenfall auf dem Schulhof verändert sein Leben nachhaltig. Der erwachsene Chiron – jetzt bekannt unter seinem Gangnamen „Black“ – hat sich in Atlanta ein neues Leben aufgebaut und von seinen Mitmenschen abgeschottet. Erst ein Anruf aus der Vergangenheit bringt Bewegung in Blacks Leben...

„Moonlight“ ist ein einzigartiges Stück Kino über persönliche Augenblicke und Menschen, die uns prägen und den Schmerz der ersten Liebe, der ein Leben lang nachhallen kann. Mit drei Oscars und zahlreichen weiteren Auszeichnungen gehört er zu den meist umjubelten Filmen des Jahres.

„Ein Meisterwerk. Wir verlassen das Kino als andere Menschen“ - Rolling Stone

„'Moonlight' ist Kino, das vor Leben pulsiert“ - Spiegel Online

Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Sommerfest

11.09. (DF) /13.09.2017 (DF)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Komödie/Drama, D 2017: R: Sönke Wortmann, mit Lucas Gregorowicz, Anna Bederke, Nicola Bodeux, 92 min., FSK ab 0

Stefan, mäßig erfolgreicher Theaterschauspieler in München, kommt nach zehn Jahren zurück nach Bochum, um den Haushalt seines verstorbenen Vaters aufzulösen. Drei Tage, dann will er wieder zurück sein. Aber da sind sie wieder alle, Kumpel, Freunde, Omma Änne, alles Originale in der weiten Welt des Ruhrgebiets, der Welt seiner Kindheit und Jugend. Und – so sehr er sich auch vor einer Begegnung drücken will – da ist auch noch seine große Jugendliebe Charlie, die genau weiß, wo es im Leben langgeht – auch für Stefan...

Warmherzig und mit lakonischem Humor erzählt Sönke Wortmann die Geschichte einer Jugendliebe, die die Zeit überdauert hat und jung geblieben ist. Basierend auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Frank Goosen, bringt „Sommerfest“ den Witz und die Wehmut der literarischen Vorlage kongenial auf die Kinoleinwand - ein Film für alle, die schon einmal geliebt haben. Und eine bittersüße Hommage an die Heimat.

 

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Die andere Seite der Hoffnung

18.09. (DF) /20.09.2017 (DF)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Drama/Komödie, FIN 2017, R: Aki Kaurismäki, mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen, Ilkka Koivula u.a. 100 min., FSK ab 6

Wikström ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein herunter-gewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Im Innenhof vor seinem Restaurant trifft er auf den jungen Syrer Khaled, der nach Aleppo abgeschoben werden soll und untergetaucht ist. Kurzerhand stellt Wikström ihn als Putzkraft und Tellerwäscher an. Aber schon bald greift das Schicksal ein...

Der Film zeigt das Leben als Wechselspiel von ständiger Sehnsucht und schwankender Hoffnung, von fast märchenhafter Menschlichkeit und kaltem Realismus. Aki Kaurismäkis Filme sind bekannt für ihren lakonischen, skurrilen und minimalistischen Stil.  2017 wurde er mit dem Silbernen Bär für die Beste Regie ausgezeichnet.

„'Die andere Seite der Hoffnung' ist ein großes Märchen. Es zeigt uns die Welt, wie sie sein könnte. Vielleicht ein bisschen traurig, aber verdammt schön.“ - ARD ttt

Wir zeigen den Film im Rahmen der Interkulturellen Woche Emden.

 

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Beuys

25.09. (DF) /27.09.2017 (DF)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Dokumentation, D 2017, R: Andres Veiel, 107 min., FSK ab 0

Geduldig versuchte Beuys schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. „Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?“ fragt er – und lacht. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.

Regisseur Andres Veiel zeichnet in dieser furiosen, klugen Collage unzähliger, oftmals bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente das Bild eines einzigartigen Menschen und Künstlers, der in seiner rastlosen Kreativität Grenzen sprengte. „Beuys“ ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume - mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.

„Andres Veiels faszinierender Film zieht seine stilistischen Mittel aus der rastlosen Kreativität seines Protagonisten. Vielleicht war das Leben von Beuys selbst sein größtes Kunstwerk – das ist es, was Veiels fein gesponnenen, klugen Film zu einem solchen Vergnügen macht.“ - Screen Daily

 

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Ein Dorf sieht schwarz

02.10. (DF) /04.10.2017 (DF)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Drama/Komödie, F 2016, R: Julien Rambaldi, mit Marc Zinga, Aïssa Maïga, Bayron Lebli u.a., 94 min., FSK ab 0

Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen...

Mit viel Wortwitz und feiner Ironie unternimmt „Ein Dorf sieht schwarz“ eine Zeitreise in die 1970er Jahre und erzählt eine außergewöhnliche, wahre Familiengeschichte: Kamini, bekannter Rapper und Sohn von Seyolo Zantako, landete 2006 einen Hit mit seinem Song „Marly-Gomont“ und entwickelte daraus die Filmidee über die unglaubliche Lebensgeschichte seiner Eltern.

„Eine wahre Geschichte aus den Siebzigerjahren, charmant und warmherzig inszeniert.“ - Cinema.de

Wir zeigen den Film im Rahmen der Interkulturellen Woche Emden.

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €


Es war einmal in Deutschland

09.10. (DF) /11.10.2017 (DF)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Komödie, L/B/D 2017, R: Sam Garbarski, mit  Moritz Bleibtreu, Antje Traue, Mark Ivanir u.a., 102 min., FSK ab 12, Prädikat besonders wertvoll

David Bermann und seine jüdischen Freunde sind dem Naziregime nur knapp entkommen und träumen jetzt wie viele von der Ausreise nach Amerika. Doch wie das nötige Geld dafür aufbringen? Dem eloquenten Geschäftsmann kommt die zündende Idee: Sie ziehen von Haus zu Haus und preisen den Hausfrauen mit hinreißender Chuzpe ihre Ware an - feinste Wäsche aller Art, hübsch verpackt in unglaubliche Geschichten. Das Geschäft floriert, doch bald holt Bermann seine eigene Vergangenheit ein: Warum hatte er damals einen zweiten Pass? Hat er womöglich mit den Nazis kollaboriert? Die attraktive US-Offizierin Sara Simon lässt bei den Verhören nicht locker, sie will dem wahren Kern von Bermanns Erinnerungen auf die Spur kommen und begegnet seiner Fabulierkunst mit eiserner Strenge. Doch es fällt ihr zunehmend schwerer, sich seinem Charme und Witz zu entziehen…

Regisseur Sam Garbarski inszeniert die dramatische Nachkriegskomödie mit viel Chuzpe und jüdischem Humor als bewegende Feier des Lebens. Der Film basiert auf den semiautobiographischen Romanen „Die Teilacher“ und „Machloikes“ von Michel Bergmann.

„Der Regisseur setzt auf bissigen, hintergründigen Witz in einem beeindruckenden Werk. Wie sein großes Vorbild 'Es war einmal in Amerika' wirft er einen nostalgisch-verklärten Blick in die Vergangenheit und pendelt geschickt jederzeit passend zwischen leiser Komödie und emotional berührender Tragödie.“ - FBW

 

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Was hat uns bloß so ruiniert?

16.10. (DF) /18.10.2017 (DF)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Komödie/Drama, A 2016, R: Marie Kreutzer, mit Vicky Krieps, Marcel Mohab, Pia Hierzegger, Manuel Rubey, Pheline Roggan, Andreas Kiendl, 96 Min.

Sie sind Mitte 30, erfolgreich, cool - drei befreundete Paare haben es sich in einem Szeneviertel Wiens gemütlich gemacht und leben selbstvergessen den Traum der bourgeiosen Bohème: Gleichermaßen idealistisch wie materialistisch züchten sie Tomaten auf dem Balkon und trinken lokal gerösteten Kaffee. Sie sind sich sicher, ihr Kinderwunsch macht sie nicht zu Spießern. Mit den neuesten Erkenntnissen zu frühkindlicher Förderung im Mutterleib, Tipps aus Kinder- und Ernährungsratgebern und dem Smartphone in Griffnähe stellen sich die Paare ihrer neuen Lebensaufgabe, die natürlich zum bisherigen lässigen und reflektierten Lebensstil passen soll. In der Realität jedoch ist das hippe, unbeschwerte Leben bald schlagartig vorbei.

Regisseurin Marie Kreutzer stürzt ihre unkonventionellen und zugleich angepassten Wiener Pärchen amüsiert in eine neue Welt und in den unerbittlichen Glaubenskrieg „Kindeserziehung“. Ein witziges und berührendes Porträt einer Generation und eines Milieus, das so typisch für die Großstädte unserer Zeit ist.

„Wie Kinder zum Härtetest ihrer Selbstverwirklichungs-Ambitionen werden, zeigt die Österreicherin Marie Kreutzer mit brillantem Ensemble in einem herrlichen Mix aus Selbstironie und Melancholie.“ - sueddeutsche.de

 

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

vhs Filmclub Spezial: Nebel im August. Film und Diskussion

Donnerstag, 19.10.17, 19.30 Uhr
vhs, Forum, € 5,00

Drama, D 2016, Regie: Kai Wessel, mit Ivo Pietzcker, Sebastian Koch, Fritzi Haberlandt, 126 Min., Prädikat "Besonders wertvoll"

Das Filmdrama zeigt das Schicksal des Halbwaisen Ernst Lossa: Der rebellische, unangepasste Sohn fahrender Händler wird in den 1940er  Jahren als "nicht erziehbar" eingestuft.  Er durchläuft verschiedene Kinder- und Erziehungsheime, bis man ihn schließlich in einer Nervenheilanstalt unterbringt. Dort wird Ernst Lossa 1944 Opfer des mörderischen Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten. Die Handlung von "Nebel im August" basiert auf wahren Begebenheiten und dem gleichnamigen Roman von Robert Domes. Ernst Lossa gehörte den Jenischen an, einer heterogenen Bevölkerungsgruppe von Fahrenden, die von den Nationalsozialisten als "Zigeuner" bezeichnet und verfolgt wurden.

"Was den Film so besonders macht: Er erzählt - ebenso wie das Buch - weit mehr als eine traurige Geschichte aus der Nazizeit. Es ist eine zutiefst menschliche Geschichte, die vom Anderssein erzählt, vom Nichtfunktionieren. Letztlich ist es ein Plädoyer für die Buntheit und Vielfalt des Lebens - und für den Mut, diese Vielfalt zu schützen und zu erhalten." (Robert Domes)

Im Anschluss an die Aufführung des  Films ist ein Gespräch mit Experten und Publikum geplant. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des vhs Filmclubs mit : "Das Boot" - Verein zur Förderung seelischer Gesundheit e.V., Arbeitskreis Stolpersteine Emden, Roma-Initiative Emden/Krummhörn und findet im Rahmen der Interkulturellen Woche Emden statt.

Rückkehr nach Montauk

23.10. (DF) /25.10.2017 (DF)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Drama, D/F/IRE 2017, R: Volker Schlöndorff, mit Stellan Skarsgård, Nina Hoss, Susanne Wolff u.a., 106 min, FSK ab 6

Schriftsteller Max Zorn kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende in Montauk, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island, miteinander zu verbringen. Zwei Menschen, die einander für lange Zeit verloren hatten, kehren zurück, voller Trauer um das versäumte Leben und Hoffnung auf die Zukunft. Die Körper erinnern sich, aber sie wissen nicht, ob sie die Zeit ungeschehen machen können. In Montauk werden sie es herausfinden...

Mit „Rückkehr nach Montauk“ hat sich Volker Schlöndorff einen lang gehegten Wunsch erfüllt: einen Film zu machen, der hier und heute spielt, ohne literarische oder politische Ambitionen. Einfach nur Kino.

„Volker Schlöndorff nimmt sich eine Idee von Max Frisch, passt sie an die Gegenwart an und destilliert daraus einen melancholischen, sich ohne Überheblichkeit altersweise gebenden Film über das ewige Missverständnis der Liebe“ - epd Online

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

In Zeiten des abnehmenden Lichts

30.10. (DF) /01.11.2017 (DF)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Drama/Komödie, D 2017, R: Matti Geschonneck, mit Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth, Evgenia Dodin, 101 min., FSK ab 0

Ostberlin, im Frühherbst 1989: Wilhelm Powileit, hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird 90 Jahre alt. Für die DDR, die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag – es wird der letzte sein. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren. Wilhelms Frau Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt, dessen russische Frau Irina und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird nicht kommen, er ist in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe. Und auch weitere Geheimnisse kommen ans Licht... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

Basierend auf dem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman Eugen Ruges erzählt der Film die Geschichte einer Familie in vier Generationen, die in den letzten Tagen der DDR auf eigene Art und Weise zerfällt

"Eine wunderbare Roman-Adaption. Ein Werk von eigener Kraft und Schönheit. Und von einem feinen Humor." - Berliner Zeitung

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Victoria - Männer und andere Missgeschicke

06.11. (DF) /08.11.2017 (DF)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Tragikomödie, F 2017, R: Justine Triet, mit Virginie Efira, Vincent Lacoste, Melvil Poupaud u.a., 96 min., FSK ab 12

Victoria ist Anwältin in Paris, alleinerziehend, sympathisch-neurotisch und ein Magnet für Katastrophen aller Art. Als sie bei einer Hochzeit erst auf ihren alten Freund Vincent und dann auf einen Ex-Klienten, den zerstreuten Lebenskünstler Sam, trifft, nimmt ihr ohnehin chaotisches Leben sowohl beruflich als auch emotional noch weiter Fahrt auf. Denn tags darauf steht Vincent unter Anklage – einziger Entlastungszeuge ist ein Dalmatiner – und der wohnungslose Sam landet als Au-Pair-Boy bei ihr, natürlich nicht ohne romantische Hintergedanken...

Frankreichs Darling Virginie Efira („Birnenkuchen mit Lavendel“) spielt in diesem temporeichen Porträt eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Die unkonventionelle Komödie eröffnete in Cannes die Semaine de la Critique und avancierte in Frankreich zum Überraschungshit.

„Eine ungewöhnliche französische Komödie mit Tiefgang.“ - Glamour

„Originell und erfrischend schräg“- Hollywood Reporter

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Elle

13.11. (DF) /15.11.2017 (OmU)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Thriller/Drama/Literaturverfilmung, F/D/B 2016, R: Paul Verhoeven, mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Christian Berkel u.a., 126 min., FSK ab 16

Michèle, Chefin einer erfolgreichen Firma für Videospiele, wirkt wie eine Frau, der nichts etwas anhaben kann. Unnahbar führt sie mit der gleichen Präzision und Kalkül ihre Firma wie ihr Liebesleben. Als Michèle eines Tages in ihrem Haus von einem Unbekannten angegriffen und vergewaltigt wird, scheint sie das Vorgefallene zunächst kalt zu lassen. Doch ihr Leben ist über Nacht ein anderes geworden. Resolut spürt sie den Angreifer auf und verstrickt sich mit ihm in ein gefährliches Spiel aus Neugier, Anziehung und Rache. Es ist ein Spiel, das jederzeit außer Kontrolle geraten kann …

Mit Ende Siebzig ist Paul Verhoeven („Basic Instinct“) nach mehr als 15 Jahren zum Genrefilm zurückgekehrt - und hat für „Elle“ nach einer gefeierten Weltpremiere in Cannes, die vielleicht besten Kritiken seiner langen Karriere bekommen. Ausgerechnet für einen Rape-Revenge-Thriller, der provokant mit Opfer- und Täterrollen spielt, trotz des Themas erstaunlich humorvoll ist und auf jegliche Moralisierung verzichtet. Grundlage für das Drehbuch war der preisgekrönte Roman "Oh..." von Philippe Djian.

„Paul Verhoevens 'Elle' ist ein brillant-abgründiges, progressives, sauvergnügliches Spiel mit den Regeln des Thriller-Genres, der Rolle der Frau und dem guten Geschmack – anspruchsvoll, nie vorhersehbar und bis zur Schmerzgrenze politisch unkorrekt.“ - Filmstarts.de

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Manchester by the Sea

20.11. (DF) /22.11.2017 (OmU)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Drama, USA 2017, R: Kenneth Lonergan, mit Casey Affleck, Michelle Williams, Kyle Chandler u.a., 138 min, FSK ab 12, Prädikat besonders wertvoll

Lee Chandler ist ein schweigsamer Einzelgänger, der als Handwerker in Boston arbeitet. An einem feuchtkalten Wintertag erhält er einen Anruf, der sein Leben auf einen Schlag verändert. Das Herz seines Bruders Joe steht still. Nun soll Lee die Verantwortung für seinen 16-jährigen Neffen Patrick übernehmen. Äußerst widerwillig kehrt er in seine Heimat, die Hafenstadt Manchester-by-the-Sea, zurück. Doch ist Lee dieser Situation und der neuen Herausforderung gewachsen?

Kenneth Lonergan erzählt in ruhigen und starken Bildern mit einem herausragenden Casey Affleck wie es ist, wenn normalen Menschen schier Unfassbares passiert. Zutiefst berührend und gleichzeitig aufwühlend - „Manchester by the Sea“ ist die Geschichte eines Mannes, der sich nicht nur mit neuer Verantwortung, sondern auch der Vergangenheit konfrontiert sieht. Der Film wurde mit zwei Oscars ausgezeichnet.

„Es gibt es noch, das amerikanische Independent Kino, das mit einfachen, aber stark erzählten Geschichten aufwartet, den Zuschauer emotional packt und einfach gutes Erzählkino ist. 'Manchester by the Sea' ist einer dieser cineastischen Glücksfälle.“ - deutschlandfunkkultur.de

 

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Heart of a Dog

27.11. (OmU) /29.11.2017 (OmU)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

Dokumentation, F/USA 2015, R: Laurie Anderson, mit Archie, Jason Berg, Heung-Heung Chin, 75 min.

„Hallo, du kleiner Dummkopf - ich werde dich für immer lieben." So beginnt Laurie Andersons filmische Reise zu Liebe, Tod und Sprache. 2011 erlitt die Künstlerin, deren Karriere Musik, Malerei, Schreiben, Performance umfasst, zahlreiche Verluste. Ihr Mann, der legendäre Musiker Lou Reed, ihre Mutter und ihr über alles geliebter Foxterrier Lolabelle starben kurz hintereinander. Laurie Anderson benutzt in diesem zutiefst persönlichen Film ihre enge Beziehung zu Lolabelle, um ihre Reflektionen über die unterschiedlichsten Themen wie Familienerinnerungen, Überwachung und buddhistische Lehren mit ihren eigenen melodischen Voice-Over-Erzählungen darzustellen.

Anderson kreiert eine hypnotische, collagenartige visuelle Sprache aus Rohmaterialien ihres Lebens und ihrer Kunst, untersucht, wie Geschichten aufgebaut und erzählt werden - und wie wir sie benutzen um unseren Leben Sinn zu geben.

„Anderson generiert ein ureigenes Bild- und Tongedicht.“ - Frankfurter Rundschau

 

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

The Dinner

04.12. (DF) /06.12.2017 (OmU)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden

 

Drama/Thriller, USA 2016, R: Oren Moverman, mit Richard Gere, Laura Linney, Steve Coogan u.a., 101 min., FSK ab 12

Für die Brüder Paul und Stan und ihre Frauen beginnt das Dinner mit unverbindlichem Smalltalk über Filme und Urlaubspläne. Das eigentliche Thema meiden sie geflissentlich: die Zukunft ihrer Söhne Michael und Rick. Die beiden 16-Jährigen haben nämlich ein Gewaltverbrechen begangen, das ihre Zukunftsaussichten und damit ihr Leben für immer ruinieren könnte. Noch aber sind sie nicht als Täter identifiziert worden. Michaels Vater will nur das Beste für seinen Sohn – und ist bereit, dafür weit zu gehen. Doch auch die anderen am Tisch haben ihre eigene, geheime Agenda. Während des Essens brechen die Emotionen auf, schwelende Konflikte zwischen den Brüdern entladen sich, und auf einmal steht eine Entscheidung im Raum, die drei der vier mit aller Macht verhindern wollen …

Mit Raffinesse und großem Sprachwitz erzählt Regisseur Oren Moverman ein Familiendrama von bedingungsloser Liebe, Gewalt und Verrat. Erst nach und nach macht er die wahren Abgründe und Motive der Personen sichtbar - so wird jeder einzelne Kinobesucher ständig wieder herausgefordert, sein moralisches Urteil neu zu fällen. Ein aufwühlendes Kinoerlebnis!

 

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Florence Foster Jenkins

11.12. (DF) /13.12.2017 (OmU)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden


Komödie/Biografie/Drama, UK/F 2016, R: Stephen Frears, mit Meryl Streep, Hugh Grant, Simon Helberg u.a., 110 min., FSK ab 0, Prädikat besonders wertvoll

Der Film erzählt die wahre Geschichte der legendären New Yorker Erbin und exzentrischen Persönlichkeit Florence Foster Jenkins. Geradezu zwanghaft verfolgt sie ihren Traum, eine umjubelte Opernsängerin zu werden. Es gibt nur ein winziges Problem: Die Stimme! Denn was Florence in ihrem Kopf hört, ist wunderschön - für alle anderen jedoch klingt es einfach nur grauenhaft. Ihr Ehemann und Manager, St Clair Bayfield, ein englischer Schauspieler von Adel, ist entschlossen, seine geliebte Florence vor der Wahrheit zu beschützen. Als Florence aber im Jahr 1944 beschließt, ein öffentliches Konzert in der Carnegie Hall für die gesamte New Yorker High Society zu geben, muss sich St Clair seiner größten Herausforderung stellen…

„Stephen Frears hat einen aufwendig ausgestatteten Historienfilm inszeniert, der die großbürgerliche Gesellschaft vom New York der 40er Jahre zelebriert, aber in dem unterschwellig auch die Bedrohung durch den Zweiten Weltkrieg deutlich wird. Diese Mischung aus nostalgischem Grundton, scharfem Witz und berührendem Drama erinnert an Filme von Woody Allen wie beispielsweise 'Radio Days'.“ - FBW

„Überwältigender Film“ - Süddeutsche Zeitung

 

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

vhs Filmclub Spezial: Die Feuerzangenbowle

Donnerstag, 14.12.2017,
vhs Forum,
Einlass 18:30 Uhr, Filmbeginn 19:30 Uhr 

Die Feuerzangenbowle

Komödie, D 1943, R: Helmut Weiss, mit Heinz Rühmann, Karin Himboldt, Erich Ponto, 99 Min.

Wenn beim Herrenabend seine Freunde Anekdoten aus der Schulzeit austauschen, kann der bekannte Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer nicht mitreden. Er ist auf dem väterlichen Gut von einem Privatlehrer unterrichtet worden. Um seine verlorene Jugend nachzuholen, verwandelt sich Dr. Johannes Pfeiffer in den Pennäler Hans Pfeiffer und besucht das Kleinstadtgymnasium zu Badenburg. Mit immer tollkühneren Streichen treibt er die versammelte Lehrerschaft in den Wahnsinn und findet nebenbei die Frau fürs Leben.

Auch in diesem Jahr gibt es im Forum der vhs wieder den Kultklassiker der deutschen Filmkomödie zu sehen. Erleben Sie unvergessene filmische Momente mit Heinz Rühmann in der Rolle des Pfeiffer mit den berühmten F drei als Original-35mm-Film. Natürlich gibt es das Kultgetränk zum Film vor Ort, "aber jeder nor einen wönzigen Schlock"! Filmbesucher mit Zylinder bzw. entsprechender Kleidung erhalten ein Gratisgetränk. Bitte Wecker und Taschenlampe nicht vergessen!

Veranstalter: vhs Filmclub in Kooperation mit der Stadt Emden

 

Eintritt: frei

Café Society

18.12. (DF) /20.12.2017 (OmU)
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, CineStar Emden


Komödie/Drama/Romanze, USA 2016, R: Woody Allen, mit Jesse Eisenberg, Kristen Stewart, Steve Carell u.a., 96 min., FSK ab 12

Aufgewachsen im New York der 30er Jahre zieht es den jungen Bobby in die glitzernde Traumfabrik von Hollywood. Von seinem Onkel Phil, einem erfolgreichen Agenten, erhofft er sich einen Job, um in der Filmbranche Fuß zu fassen. Sein Onkel hat zwar keine Zeit für ihn, doch Bobby verbringt seine Tage sowieso lieber mit der hübschen Sekretärin Vonnie. Hals über Kopf verliebt er sich und bewegt sich in der illustren Gesellschaft von Stars und Sternchen. Nach einem herben Rückschlag und seiner Rückkehr nach Manhattan landet Bobby im mitreißenden Zirkel des berühmt mondänen Café Society...

Woody Allens bittersüße Romanze spielt in den 1930er-Jahren und ist eine funkelnde Liebeserklärung an die Filmstars, Salonlöwen, Playboys, Debütantinnen, Politiker und Gangster, die das überbordende Lebensgefühl und den Glamour jener Ära verkörperten.

„'Café Society' feiert das Kino. Und von solchen Filmen kann es gar nicht genug geben.“ - tagesspiegel.de

 

Veranstalter: vhs Filmclub
Eintritt: mit Filmclub-Ausweis 5 €, ohne Filmclub-Ausweis 9 €

Filmclub der Emder Volkshochschule erneut mit Kinoprogrammpreis ausgezeichnet

Thomas Schäffer (nordmedia), Bernd Ritter (vhs Filmclub Emden)

Ausgezeichnet: Kinoprogrammpreis für Filmclub der Emder Volkshochschule
16.06.2017, Quernheim/Emden

Der vhs-Filmclub Emden ist für sein hervorragendes Programm zum vierten Mal in Folge mit dem niedersächsischen Kinoprogrammpreis ausgezeichnet worden. Bernd Ritter vom Emder Filmclub nahm die Urkunde am Freitag in Quernheim von nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer entgegen.

 „Die niedersächsische Kinolandschaft ist so vielfältig wie ihre leidenschaftlichen und kompetenten Kinomacher“, so Schäffer während der feierlichen Preisverleihung. „Nicht nur in den Städten, sondern besonders auch in der Fläche wird exzellentes Kino geboten – dieses großartige und keineswegs selbstverständliche Engagement wird jedes Jahr durch die Kinoprogrammpreise gewürdigt.

Dem Emder Filmclub-Team gehören Anna Gerritzen, Sabina Poppen, Bernd Ritter, Silke Santjer, Benjamin Thon, Klaus Voortmann und Hajo Wildeboer an. Der Filmclub der Emder Volkshochschule besteht seit über 40 Jahren.


Insgesamt wurden 60 gewerbliche und nicht-gewerbliche Filmtheater aus Niedersachsen und Bremen mit einem Kinoprogrammpreis ausgezeichnet.



Filmclub-Sommerpause bis 4. September 2017

...aber:

Freitags im August veranstalten wir das Sommernachtskino im Van-Ameren-Bad!

Wir wünschen einen schönen Sommer und freuen uns schon auf die neue Saison ab 4. September im CineStar.

 

Veranstaltungskalender

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September 2017